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HANNOVER MESSE 2020, 20. - 24. April

Aussteller-Pressemitteilungen

Christian-Albrechts-Universität

CAU@Hannover Messe: positive Halbzeitbilanz

Zur Halbzeit der diesjährigen Hannover Messe zog Kiels Unipräsident Professor Lutz Kipp am Mittwoch, 3. April, eine positive Zwischenbilanz. „Wir erhalten sehr viele positive Rückmeldungen zu unserer Messepräsentation. Zahlreiche Kontakte zu nationalen und internationalen Unternehmen und Forschungseinrichtungen wurden bereits geknüpft. Erfreulich ist auch das große Interesse der Landespolitik an unseren Projekten“, sagte Kipp. Beeindruckt von der Qualität der Forschung aus Schleswig-Holstein zeigten sich unter anderem Landtagspräsident Klaus Schlie und Landtagsdirektor Professor Utz Schließky. Es sei bemerkenswert, so Schlie, was die Kieler Universität insbesondere im Bereich der Energiewende an Grundlagen- und Anwendungsforschung leiste. „Wir wären als Politik gut beraten, diese Qualitäten unserer Hochschulen viel stärker in den Blick zu nehmen und gute Rahmenbedingungen für ihre weitere Entwicklung zu schaffen. So würden zukunftsweisende Ideen und Produktentwicklungen sicher noch viel öfter erfolgreiche Kooperationen mit heimischen Unternehmen und damit zukunftssichere Arbeitsplätze bewirken.“ Was dafür konkret getan werden kann, darüber diskutierten Schleswig-Holsteins Wirtschaftsminister Dr. Bernd Buchholz, Hans-Peter Hiepe, Leiter der Projektgruppe „Agentur für Sprunginnovationen“ im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), Dr. Axel Müller-Groeling, Direktor des Fraunhofer Instituts für Siliziumtechnologie ISIT, und Dr. Sandra Hansen, Material- und Batterieforscherin an der der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), bei einer Podiumsdiskussion zum Thema „Sprunginnovationen und Digitale Wirtschaft“. Müller-Groeling warb für eine grundsätzlich freundlichere Haltung gegenüber Unternehmertum: „Wir müssen dringend unser gesellschaftliches Bild vom Unternehmer überprüfen. Es ist schon merkwürdig, dass der im Tatort meistens der Böse ist. Wir brauchen viel mehr positive Rollenbeispiele. Und die müssen wir unseren Studierenden schon früh nahebringen.“ Unterstützung erhielt er von Wirtschaftsminister Buchholz: „Gewinn ist der Treibstoff, der unsere Soziale Marktwirtschaft sichert. Das ist nichts Unredliches.“ Schwierig sei es indes, neue Produkte und Innovationen in den Markt zu bringen. Das bestätigte Sandra Hansen, die eine revolutionäre Batterieform entwickelt hat. „Unsere größte Schwierigkeit ist es aktuell, eine ausgereifte und nachweislich skalierbare Erfindung in den Markt zu bringen. Wir finden einfach keine etablierte Firma, die bereit ist, Risikokapital in eine echte Zukunftstechnik zu investieren.“ Genau diese Lücke soll künftig die neue „Agentur für Sprunginnovationen“ des Bundes schließen, erläuterte Hans-Peter Hiepe vom BMBF. „Der Aufbau dieser Einrichtung und die rechtssichere Gestaltung ihrer Prozesse ist kompliziert, aber machbar. Ich bin zuversichtlich, dass wir bald soweit sind, damit hochriskante Projekte zu ermöglichen und die Vernetzung der Entwickler mit Unternehmen voranzubringen.“ Für Hansen und ihr Team käme diese Hilfe wohl zu spät. Buchholz sagte ihr seine Unterstützung zu: „Das Land Schleswig-Holstein tut viel in Bereichen Seed-Money und Startup-Förderung. Ich bin sicher, wir finden über unsere Kontakte ins Silicon Valley einen Investor, der Ihre bahnbrechende Erfindung unterstützen wird.“ Die CAU präsentiert sich während der gesamten Messewoche in der Halle 2, Research & Technology. Der Freitag bietet abschließend ein buntes Mitmachprogramm für die Öffentlichkeit. Bildmaterial steht zum Download bereit: www.uni-kiel.de/de/pressemitteilungen/2019/101-halbzeit1.jpg Zeigten sich beeindruckt von der Qualität der Forschung aus Schleswig-Holstein: Landtagspräsident Klaus Schlie und Landtagsdirektor Professor Utz Schließky informierten sich über die Projekte der Kieler Universität, hier bei Dr. Sandra Hansen. © Claudia Eulitz, Uni Kiel www.uni-kiel.de/de/pressemitteilungen/2019/101-halbzeit2.jpg Zur Halbzeit der diesjährigen Hannover Messe zog Kiels Unipräsident Professor Lutz Kipp am Mittwoch, 3. April, eine positive Zwischenbilanz. © Jürgen Haacks, Uni Kiel www.uni-kiel.de/de/pressemitteilungen/2019/101-halbzeit3.jpg (Links) Hans-Peter Hiepe, Leiter der Projektgruppe „Agentur für Sprunginnovationen“ im Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF); (links) Dr. Axel Müller-Groeling, Direktor des Fraunhofer Instituts für Siliziumtechnologie ISIT. © Jürgen Haacks, Uni Kiel www.uni-kiel.de/de/pressemitteilungen/2019/101-halbzeit4.jpg Wirtschaftsminister Buchholz: „Gewinn ist der Treibstoff, der unsere Soziale Marktwirtschaft sichert. Das ist nichts Unredliches.“ Schwierig sei es indes, neue Produkte und Innovationen in den Markt zu bringen. © Jürgen Haacks, Uni Kiel www.uni-kiel.de/de/pressemitteilungen/2019/101-halbzeit5.jpg Die CAU präsentiert sich während der gesamten Messewoche in der Halle 2, Research & Technology. Der Freitag bietet abschließend ein buntes Mitmachprogramm für die Öffentlichkeit. © Jürgen Haacks, Uni Kiel www.uni-kiel.de/de/pressemitteilungen/2019/101-halbzeit6.jpg Beim Parlamentarischen Abend am Messestand der CAU begrüßte Dr. Andreas Gruckow, Vorstand der Deutschen Messe AG, die Gäste. © Jürgen Haacks, Uni Kiel Impressionen vom CAU-Messeauftritt: https://flic.kr/s/aHsmx4HANw CAU-Messeauftritt: www.uni-kiel.de/hannovermesse Christian-Albrechts-Universität zu Kiel Presse, Kommunikation und Marketing, Dr. Boris Pawlowski Postanschrift: D-24098 Kiel, Telefon: (0431) 880-2104, Telefax: (0431) 880-1355 E-Mail: presse@uv.uni-kiel.de Internet: www.uni-kiel.de Twitter: www.twitter.com/kieluni Facebook: www.facebook.com/kieluni Instagram: www.instagram.com/kieluni

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