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HANNOVER MESSE 2020, 20. - 24. April
Innovation 4.0 aus Baden-Württemberg:

Aussteller mit intelligenten Lösungen für die Fertigung von morgen

Sprechende Kabel, kollaborative Roboter und Computer, die dem Nutzer die Wünsche von den Augen ablesen – Unternehmen aus Baden-Württemberg präsentieren auch dieses Jahr vom 1. bis 5. April wieder zukunftsweisende Technologien auf der HANNOVER MESSE. Einen Vorab-Einblick gaben einige Aussteller bereits am 18. März bei einer Preview-Veranstaltung der Deutschen Messe AG beim Maschinenbauunternehmen Arburg in Loßburg.

18.03.2019
Pressegespräch Arburg_Daebler
Olaf Daebler, Director Deutsche Messe AG

Loßburg/Hannover. Die HANNOVER MESSE 2019 steht unter dem Leitthema "Integrated Industry – Industrial Intelligence" . Trendthemen wie künstliche Intelligenz, 5G, Cobots, Leichtbau und Plattformökonomie sind dabei im Fokus der Weltleitmesse der Industrie. "Wir erwarten mehr als 200 000 Besucher aus 75 Ländern, die unseren Ruf als Weltleitmesse unterstreichen werden", sagte Olaf Daebler, Director der Deutschen Messe AG. "Auch aus dem Südwesten Deutschlands werden sich wieder Tausende nach Hannover aufmachen."

Insbesondere Firmen aus Baden-Württemberg arbeiten daran, Unternehmen und ihre Fertigung smarter zu machen. Daher sind auch dieses Jahr Aussteller aus Baden-Württemberg wieder überdurchschnittlich auf der HANNOVER MESSE vertreten – darunter führende Unternehmen aus dem Maschinenbau, der Automatisierungstechnik, der produktionsnahen Informationstechnologie sowie wirtschaftsnahe Forschungseinrichtungen. Viele von ihnen sind Industriepioniere seit ihrer Gründung und Vorreiter bei der digitalen Transformation und der Entwicklung intelligenter Maschinen. Bei einer Preview-Veranstaltung der HANNOVER MESSE in Loßburg konnten Vertreter der Wirtschafts- und Fachpresse die Messe-Highlights renommierter Unternehmen aus der Region schon vorab kennenlernen.

Sprecher aus Vorstand und Geschäftsführung der branchenführenden Unternehmen sprachen über die Zukunft der Fertigung und stellten ihre Lösungen vor. So zeigte etwa Heinz Gaub, Geschäftsführer Technik vom Maschinenbauunternehmen Arburg aus Loßburg, das die Preview-Veranstaltung ausrichtete, eine Weltneuheit mit einer Live-Demonstration: eine vollständig automatisierte und mit der IT vernetzte Fertigungszelle, mit der hergestellte Produkte zu 100 Prozent rückverfolgt werden können. Als anschauliches Beispiel diente dabei ein Sechs-Achs-Roboter, der Schachfiguren umpositionierte. Das Familienunternehmen Arburg ist mit seinen Spritzgießmaschinen, Turnkey-Anlagen und industriellen additiven Fertigungssystemen ein internationaler Technologieführer, hat sich aber auch in der Robotik einen renommierten Namen erarbeitet.

Ebenfalls in Familienbesitz ist das Unternehmen für Automatisierungstechnik Pilz aus Ostfildern, das die Voraussetzungen für ein sicheres Miteinander von Mensch und Maschine schafft. Bernd Müller, Industry Manager Robotics, und Dr. Manuel Schön, Product Manager Controller, sehen Roboter als universelle Helfer in Industrie und Gesellschaft. Die Zusammenarbeit zwischen Mensch und Roboter wird gerade in der Fertigung weiter zunehmen, umso wichtiger wird es daher sein, für die Sicherheit in der Interaktion von Mensch und Maschine zu sorgen beziehungsweise diese noch zu erhöhen. Daran arbeitet Pilz unter anderem mit den Pilz Service Robotik Modulen für die Smart Factory, die eine sichere und normenkonforme Mensch-Roboter-Kollaboration ermöglichen.

Wie Maschinen lernen, am Arbeitsplatz der Zukunft mit ihren menschlichen Kollegen umzugehen, beschäftigt auch den weltweit viertgrößten Softwarehersteller SAP aus Walldorf. Zusammen mit dem Startup 4tiitoo entwickelt SAP Lösungen, die Computer durch künstliche Intelligenz, Sensortechnik sowie Virtual und Augmented Reality dazu befähigen, ihren Nutzern deren Wünsche gewissermaßen von den Augen abzulesen.

Die Vernetzung – von Menschen, Maschinen, Raum und Daten – ist in der Tat das Großthema, das viele Aussteller bewegt. So zeigt SEW Eurodrive aus Bruchsal Antriebstechnik für die intelligente Fabrik mitsamt Lösungen für Condition Monitoring und Predictive Maintenance. Anschaulich macht dies ein Ausschnitt aus einer realen Automobilfabrik mit produktionsnahen Prozessen, die SEW Eurodrive den Messebesuchern als eindrucksvolles Beispiel zeigt.

Predictive Maintenance ist auch für LAPP , das Stuttgarter Unternehmen für Verbindungstechnologie, ein Thema, hier allerdings im Bereich Strom- und Datenversorgung als Schlüssel für die vernetzte Fabrik und smarte Produktion. Im "Future Lab" zeigt Lapp Innovationen für vorausschauende Wartung, Gleichstrom und intelligente Komponenten mit der Vision des "sprechenden Kabels".

Die Optimierung der Wertschöpfungskette durch die intelligente Vernetzung von Sensortechnologie und datenbasierten Lösungen beschäftigt Sensorenhersteller Sick aus Waldkirch. Der weltweit agierende Hersteller von Sensoren für die Fabrik-, Logistik- und Prozessautomation ist überzeugt: Die Fertigung von morgen ist schon heute Realität – "4.0 NOW". Voraussetzung sei jedoch der Einsatz intelligenter Lösungen und die Vernetzung von Entwicklung, Produktion, Logistik, Kunden und Partnern.

Dr. Katharina Mattes von der Allianz Industrie 4.0 in Baden-Württemberg gab einen Überblick über die Trends, die KMUs aus dem Südwesten gerade bewegen. Entwicklungen wie informatorische Assistenzsysteme, störsichere und intelligente Produkte oder Gestensteuerung für industrielle Anwendungen demonstrierten erneut, wie Unternehmen aus Baden-Württemberg Vorreiter bei Lösungen für die Industrie 4.0 sind. Auf dem Gemeinschaftsstand bei der HANNOVER MESSE präsentieren 14 Mitaussteller – darunter Startups, etablierte Unternehmen und Forschungseinrichtungen – neue Technologien für die Vernetzung der Industrie und die Optimierung des Wertschöpfungsnetzwerks

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