HANNOVER MESSE 2019, 01. - 05. April
HANNOVER MESSE News

Trendspots zur HANNOVER MESSE 2018 - Folge 13

Schwer auf drahtlos.
Die Siemens AG präsentiert auf der HANNOVER MESSE 2018 das neue Sinamics G120 Smart Access Module zur drahtlosen Inbetriebnahme, Parametrierung und Wartung der Sinamics G120 Umrichterreihen via Smartphone, Tablet oder Laptop.

27.04.2018

Schwer auf drahtlos
Die Siemens AG präsentiert auf der HANNOVER MESSE 2018 das neue Sinamics G120 Smart Access Module zur drahtlosen Inbetriebnahme, Parametrierung und Wartung der Sinamics G120 Umrichterreihen via Smartphone, Tablet oder Laptop.

Die neue Option befähigt mobile Geräte wie Tablets, Smartphones oder Laptops, sich via Wi-Fi mit den Umrichterreihen Sinamics G120, Sinamics G120C und Sinamics G120P zu verbinden und so die Inbetriebnahme, die Diagnose und den Service drahtlos zu steuern. Zudem können über die drahtlose Verbindung Fehler- oder Warnmeldungen schnell erkannt sowie Einstellungen gespeichert und zurückgesetzt werden. Das Modul lässt sich in nur wenigen Schritten über jeden gängigen Webbrowser einrichten, unabhängig vom jeweiligen Betriebssystem. Dank der Webserver-Funktion entfällt zudem der Download zusätzlicher Software. Sowohl die Bedienoberfläche als auch die Menüführung sind intuitiv aufgebaut, was das Modul besonders benutzerfreundlich macht.

Aber das Sinamics G120 Smart Access Module kann noch mehr: Die Möglichkeit, Einstellungen eines Umrichters zu multiplizieren und an andere Mobilgeräte zur Inbetriebnahme weiterer Umrichter zu schicken, vereinfacht signifikant das Handling mehrerer Umrichter. Zudem besteht die Möglichkeit, das Sinamics G120 Smart Access Module umzustecken. Dadurch können mehrere Umrichter der genannten Reihen über ein einziges mobiles Endgerät in Betrieb genommen werden. Das Modul dient in diesem Fall als transportabler Speicher mit webbasierter Bedieneinheit und drahtloser Client-Anbindung.
Siemens AG (D-90475 Nürnberg), Halle 9, Stand D35
Ansprechpartner: Yashar Azad
Tel.: +49 89 6363 7970
E-Mail: yashar.azad@siemens.com

Begreifen lernen, wie ein Chamäleon greift
Im Rahmen von Bionics4Education hat Festo Didactic das Bionics Kit entwickelt, einen Lernbaukasten, der darauf abzielt, Kinder und Jugendliche schon früh an das Thema Bionik heranzuführen und sie so für MINT und bionisches Arbeiten zu begeistern.

Festo Didactic ist Teil der Festo Gruppe und als solcher der weltweit führende Bildungsdienstleister in der technischen Aus- und Weiterbildung. Das Produkt- und Dienstleistungsportfolio von Festo Didactic bietet Kunden ganzheitliche Bildungslösungen für sämtliche Technologiebereiche der industriellen Automatisierung, wie Pneumatik, Hydraulik, Elektronik, Elektrotechnik, Mechatronik, CNC, Energieeffizienz und Mobilität, erneuerbare Energien, industrielle Instandhaltung, HLK und Telekommunikation. Dazu entwirft und implementiert Festo Didactic Lernsysteme, Lernumgebungen, Labore, Lernfabriken, E-Learning-Lösungen und Trainingsprogramme bis hin zu kompletten Lernzentren, die Menschen systematisch auf das Arbeiten in dynamischen und komplexen Industrieumgebungen vorbereiten. Ziel von Festo Didactic ist die Maximierung von Lernerfolgen in Schulen und Trainingszentren und die nachhaltige Kompetenzentwicklung in Industrieunternehmen auf der ganzen Welt.

Während das normale Programm von Festo Didactic eher auf die Erwachsenenbildung abzielt, präsentiert das Denkendorfer Unternehmen auf der HANNOVER MESSE 2018 jetzt eine Lösung speziell für die jüngeren unter den angehenden Ingenieuren. Im Rahmen von Bionics4Education hat Festo Didactic das Bionics Kit entwickelt, einen Lernbaukasten für praktisches Experimentieren, der Komponenten für drei verschiedene Tierroboter enthält: ein Fischmodell, einen Chamäleongreifer und einen Elefantenrüssel. Mit diesem Lernbaukasten zielt Festo Didactic darauf ab, Kinder und Jugendliche möglichst früh an das Thema Bionik heranzuführen und sie so für MINT und bionisches Arbeiten zu interessieren. Dank der interdisziplinären Lerninhalte, die durch den Baukasten vermittelt werden, lässt sich das Bionics Kit in nahezu alle naturwissenschaftlichen Fächer integrieren, ob in der Schule, an Projekttagen oder in Einzelveranstaltungen.
Festo Didactic SE (D-73770 Denkendorf), Halle 15, Stand D11
Ansprechpartnerin: Sibylle Wirth
Tel.: +49 711 3475 0814
E-Mail: presse@festo.com

Unter den Einarmigen ist der Zweiarmige König!
Das Koreanische Institut für Maschinen und Materialien (KIMM) zeigt sich auf der HANNOVER MESSE 2018 als Quell kreativer Ideen und sehenswerter Premieren. Zu den spannenden Exponaten gehört auch ein zweiarmiger Roboter, der vieles kann, worauf Menschen vielleicht bald schon keine Lust mehr haben.

Seit seiner Gründung im Jahr 1976 fungiert das Koreanische Institut für Maschinen und Materialien (KIMM) als einer der wesentlichen Grundpfeiler des Wirtschaftswachstums der Republik Korea. Kernthema von Forschung und Entwicklung sind die Schlüsseltechnologien im Bereich des Maschinenbaues, hierfür führt das KIMM Sicherheitstest durch, prüft Maschinenkomponenten sowie Materialien und bringt schließlich fertig entwickelte Produkte und Maschinen durch Technologietransfer und Support auf den Markt. Auf der HANNOVER MESSE 2018 zeigt das asiatische Institut gleich eine Reihe faszinierender Exponate, neben einer Roboter-Fußprothese und einem Hochgeschwindigkeits-Getriebe für Elektro-Fahrzeuge unter anderem auch einen zweiarmigen Roboter.

Dem von den Ingenieuren des KIMM entwickelten zweiarmigen Robotersystem steht ein großer Bereich an möglichen Anwendungen gegenüber. Ob in der Logistik beim Verpacken, als Monteur in der IT-Branche oder auch für therapeutische Behandlungen – der Markt scheint längst bereit für einen zweiarmigen Gehilfen. In der Größe entspricht er einem Menschen, und seine neu entwickelten, ultra-leichten und dennoch kräftigen Arme zeichnen sich durch eine Nutzlast von mehr als sieben Kilogramm aus. Skeptiker, die jetzt vielleicht einwenden, man könne doch auch einfach zwei einzelne Roboter-Arme kombinieren, kontert das KIMM mit einem eigens für dieses Modell entwickelten Hardware-Design, inklusive eines speziellen Prozessdesigns mit von vornherein auf zweihändige Nutzung ausgelegten Steueralgorithmen.
Korea Institute of Machinery and Materials (KIMM) (ROK-34103 Daejeon), Halle 2, Stand A62/1
Ansprechpartner: Ji Hyeon Seo
Tel.: +82 42 8687 329
Mobil: +82 10 2754 0045
E-Mail: san@kimm.re.kr

Neue Speicher braucht das Land!
Auf der Leitmesse Energy der HANNOVER MESSE 2018 stellt das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) sein Batterie-Management zur dezentralen Überwachung und Regelung von Redox-Flow-Batterien vor.

In Zeiten der Energiewende zeichnet sich immer stärker ab, dass weniger die Erzeugung erneuerbarer Energien die große Herausforderung darstellt, als vielmehr deren Speicherung und Verteilung. Um vor allem schwankende Produktionskapazitäten auszugleichen, wäre eine dezentrale Energiespeicherung in Batterien der vermeintlich einfachste Weg. Neben den etablierten Lithium-Ionen-Batterien rücken in diesem Zusammenhang verstärkt die innovativen Redox-Flow-Batterien in den Fokus, die die elektrische Energie in flüssigen chemischen Verbindungen speichern. Leistung und Energiegehalt der Redox-Flow-Batterien stehen dabei im direkten Zusammenhang mit Membran- beziehungsweise Tankgrößen, so dass sich diese beiden Parameter unabhängig voneinander skalieren lassen. Und diese fast unbegrenzte Skalierbarkeit prädestiniert die Redox-Flow-Batterie nach Ansicht nicht weniger Fachleute zu dem Netzspeicher für die Energiewende, etwa zur Verschiebung von Sonnenenergie für den Verbrauch während der Nacht.

Dass ein Durchbruch dieser Technologie bisher nicht erfolgt sei, liege vor allem an der Schwierigkeit, sie effizient einzusetzen, erläutert Professor Thomas Leibfried vom Institut für Elektroenergiesysteme und Hochspannungstechnik des Karlsruher Instituts für Technologie (KIT). Während in die Steuerung von Lithium-Ionen-Batterien bereits Jahrzehnte der Entwicklung investiert wurden, befindet man sich bei der Redox-Flow-Batterie noch ganz am Anfang. Aktuell muss sie deshalb noch für jedes Anwendungsszenario baulich angepasst werden. Um das zu ändern, hat die Forschungsgruppe um Professor Leibfried ein automatisches Batterie-Management entwickelt, das zurzeit als Prototyp in einem Vanadium-Akkumulator am KIT getestet wird. Es soll sicherstellen, dass die Redox-Flow-Batterie sowohl im Lade- als auch im Entladezyklus immer an ihrem effizientesten Punkt betrieben wird, unabhängig vom Einsatzgebiet. Sobald der aktuelle Prototyp, der derzeit auch auf der HANNOVER MESSE 2018 vorgestellt wird, seine Funktionalität bewiesen hat, soll das Batterie-Management miniaturisiert werden. In einer marktreifen Version wird es dann auf einem Mikrochip Platz finden.
Karlsruher Institut für Technologie (KIT) (D-76131 Karlsruhe), Halle 27, Stand K51
Ansprechpartnerin: Margarete Lehné
Tel.: +49 721 608-21157
E-Mail: margarete.lehne@kit.edu

Mit der Lizenz zum Schützen!
WIBU-SYSTEMS und Phoenix Contact verkünden anlässlich der HANNOVER MESSE 2018 eine Kooperation, nachdem Phoenix Contact für seine Steuerungsplattform PLCnext Technology als beste Lösung zur Lizenzierung und Verwaltung von Berechtigungen CodeMeter von WIBU-SYSTEMS wählte.

Die WIBU-SYSTEMS AG aus Karlsruhe ist ein weltweit agierender Technologiepionier für Softwareschutz und Lizenz-Lifecycle-Management. Als solcher haben die Badener eine umfangreiche, preisgekrönte Palette hard- und softwarebasierter Lösungen für PCs, Embedded-Systeme, Mobilgeräte, SPSen und Mikrocontroller entwickelt. Unter dem Motto "Perfection in Protection, Licensing and Security" hilft WIBU-SYSTEMS so Softwareentwicklern und Herstellern intelligenter Geräte, ihr geistiges Eigentum in ihren Geräten und Anwendungen vor widerrechtlicher und unzulässiger Nutzung, Nachbau, Sabotage, Spionage oder Cyberangriffen zu schützen und gleichzeitig neue Geschäftsmodelle erfolgreich umzusetzen.

Anlässlich der HANNOVER MESSE 2018 hat WIBU-SYSTEMS jetzt eine Kooperation mit Phoenix Contact angekündigt. Der weltweite Marktführer für Komponenten, Systeme und Lösungen im Bereich der Elektrotechnik, Elektronik und Automation aus dem westfälischen Blomberg hat sich für die Lösung CodeMeter von WIBU-SYSTEMS als am besten geeignete Lösung zur Lizenzierung und Verwaltung von Berechtigungen für dessen Steuerungsplattform PLCnext Technology entschieden. CodeMeter erfüllt alle von Phoenix Contact definierten Anforderungen. Mit AxProtector.NET kann das Unternehmen automatisch Klassen und Methoden der Software verschlüsseln und die Software mittels einer Umhüllung vor Produktpiraterie und Reverse Engineering schützen. Mit der softwarebasierten Lösung CmActLicense werden die Lizenzen der Software an den Fingerabdruck des Zielsystems gebunden. Oder die Lizenzen befinden sich in der Schutzhardware CmDongle, die es in verschiedenen Bauformen wie USB-Stick, als Speicherkarten und ASIC gibt. Über die CodeMeter License Central erzeugen, liefern und verwalten sie Einzelplatz-, Netzwerk-, Demo- und Notfall-Lizenzen von Software und Add-ins.
WIBU-SYSTEMS AG (D-76137 Karlsruhe), Halle 6, Stand C15
Ansprechpartnerin: Elke Spiegelhalter
Tel.: +49 721 9317 211
E-Mail: elke.spiegelhalter@wibu.com

Es gibt Sonne und Sonne!
Power Research Electronics aus den Niederlanden feiert auf der HANNOVER MESSE 2018 die Premiere des weltweit ersten rein mit Sonnenkraft betriebenen bi-direktionalen Vehicle-to-Grid-Schnellladegeräts, welches sich kurz vor Messestart mit dem IDTechEX Award schon erste Meriten verdienen konnte.

Auch wenn sie sich derzeit aus verschiedenen Gründen noch schwertut - die Elektromobilität wird sich am Ende wohl durchsetzen. Den Ruf als nachhaltige Alternative, der ihr lange Zeit vorausgeeilt ist, den muss sie sich aber erst wieder neu verdienen. Denn wirklich nachhaltig wird sie erst dann sein, wenn zumindest die Energie, mit der sie betrieben wird, ausschließlich erneuerbaren Quellen entstammt und nicht fossilen Brennstoffen oder der Kernspaltung. Nachhaltige Quellen wie Sonnenkollektoren oder Windkraft gibt es ja inzwischen reichlich, daher könnte man sich fragen, warum diese nicht direkt zum Laden von E-Mobilen eingesetzt werden. Das liegt unter anderem daran, dass das Laden von Elektrofahrzeugen derzeit immer über das Stromnetz erfolgt. Das bedeutet, dass der Gleichstrom (DC) der Solarzellen zuerst in Wechselstrom (AC) für das Stromnetz umgewandelt wird und der Wechselstrom des Stromnetzes dann wieder zurückgewandelt wird in Gleichstrom für den Energiespeicher des Autos. Ärgerlicherweise gehen bei beiden Umwandlungsschritten jeweils knapp zehn Prozent der Energie verloren, insgesamt also rund 19 Prozent. PRE Power Developers aus dem niederländischen Breda hielt es daher für klüger, diese Umwandlungsverluste zukünftig zu vermeiden.

Gemeinsam mit Forschern der TU Delft und Last Mile Solutions hat man daraufhin eine Ladestation entwickelt, die das direkte Laden von Elektroautos mit Sonnenkollektoren auch ohne Hauptnetzanschluss ermöglicht. Das Ergebnis ist das weltweit erste "solar powered" bidirektionale Vehicle-to-Grid (V2G) Schnellladegerät. Es lädt Elektroautos direkt mit Solarstrom (PV) und verhindert damit die beschriebenen Umwandlungsverluste. Auf diese Weise soll das V2G 17 Prozent effizienter als vergleichbare aktuelle Ladegeräte sein. Kurz vor seiner Premiere auf der HANNOVER MESSE 2018 wurde das innovative Ladegerät von PRE Power Developers in Berlin noch mit dem IDTechEX Award ausgezeichnet – kein schlechtes Empfehlungsschreiben also für die Teilnahme an der HANNOVER MESSE 2018.
Power Research Electronics B.V. (NL-4817 ZK Breda), Halle 27, Stand G45
Ansprechpartner: Harm Wijsman
Mobil: +31 6 42 717 345
E-Mail: harm@hightechcontent.nl

Wenn Autos ihre autonomen Fahrer zärtlich "Vettel" taufen…
Auf dem Gemeinschaftsstand "Forschung für die Zukunft", eine Initiative der Länder Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt, demonstriert der Fachbereich "Simulation und Optimale Prozesse" der TU Ilmenau anhand einer Modellanlage, wie er das Konzept des autonomen Fahrens umsetzen würde.

"TU Ilmenau präsentiert auf der HANNOVER MESSE Technologie von morgen." - Angesichts dieser Überschrift dürfte sich bei so manchem Leser das gute Gefühl einstellen, dass hier Pragmatiker am Werk sind, die stolz ihre Errungenschaften präsentieren wollen - und keine Marketing-Artisten, die heiße Luft als das achte Weltwunder feilbieten. Die stolzen Wissenschaftler der TU Ilmenau haben sich mit dem autonomen Fahren zudem ein Thema ausgesucht, das tatsächlich jeden irgendwie betreffen wird. Wer jetzt an eine überfahrene führerscheinlose Rentnerin denkt, die von der KI zugunsten eines von den Sensoren fälschlich als Kind interpretierten, auf die Straße gewehten Plakatständers geopfert wird, ist sicher ein interessanter Gesprächspartner für die Wissenschaftler der TU Ilmenau. Diese wollen auf der HANNOVER MESSE 2018 mit einer Modellanlage ihr Konzept des autonomen Fahrens höchst anschaulich demonstrieren und zeigen, dass solche dramatische Verkettungen von unglücklichen Zufällen zum Glück ausgeschlossen sind. Auch wenn Murphy das vielleicht ganz anders beurteilen mag.

Auf besagter Anlage zeigt das Wissenschaftlerteam des Fachgebiets "Simulation und Optimale Prozesse" um Professor Pu Li, wie Hightech-Modellautos mithilfe selbst lernender Algorithmen und ohne das Eingreifen von Menschen während der Fahrt selbst schwierige Manöver, wie Abstand halten oder das plötzliche Erkennen von Hindernissen, zuverlässig meistern. Die online berechnete Strategie zur Bewältigung bestimmter Aufgaben ist dabei sicherer und weniger störanfällig als konventionelle Verfahren. Um dies zu erreichen, entwickelten die Forscher ein Optimierungsverfahren, das die Umgebungsbedingungen ebenso berücksichtigt wie die Fahrzeugdynamik und die Vorlieben der Fahrzeuginsassen. Das Konzept ist leicht auf reale Fahrzeuge übertragbar und dürfte daher für die Autoindustrie überaus interessant sein. Mit seiner Entwicklung gewann das Team der TU Ilmenau im vergangenen Jahr bereits den Audi Autonomous Driving Cup, einen internationalen Wettbewerb, dessen Ziel die Realisierung vollautomatischer Fahrfunktionen und der dafür notwendigen Softwarearchitekturen ist.
Technische Universität Ilmenau (D-98693 Ilmenau), Halle 2, Stand A38
Ansprechpartnerin: Sabine Jackisch
Tel.: +49 3677 69 1761
E-Mail: sabine.jackisch@tu-ilmenau.de

Bitte Platz nehmen zum Messen!
THK, einer der weltweit führenden Anbieter von Linearsystemen, präsentiert auf der HANNOVER MESSE 2018 zwei mit Sensoren bestückte Prototypen, bei deren Entwicklung vor allem die Gesundheit von Anwendern und eine optimale Anpassungsfähigkeit an Umgebungsbedingungen im Lastenheft standen.

Auf der HANNOVER MESSE 2018 stellt die deutsche Dependance des Tokioter Unternehmens THK mit der Sensorik-Dummypuppe "ATMOS" und dem Smart Sensing Stuhl "ARGUS MOVA" zwei hoch interessante Prototypen vor. Der Körper der Dummypuppe "ATMOS" besteht aus einem weißen Grundkörpergerüst und einer Vielzahl von Plexiglasscheiben, die der Kontur eines menschlichen Körpers nachempfunden angeordnet sind. Die Stellen zwischen den Plexiglasscheiben können mit Sensoren versehen werden, die diverse Daten aus der unmittelbaren Umgebung der Sensorik-Puppe messen und an einen separaten Monitor zur Darstellung weiterreichen. Eingebaute THK-Teleskopschienen vom Typ FBL27D ermöglichen zudem das Öffnen des Brustkorbs, um das nötige Mess-Equipment leicht ein- und ausbauen zu können. Zur bequemen Ausrichtung der Dummypuppe verfügt "ATMOS" außerdem über ein THK-Kreuzrollenlager vom Typ RF77F in der Taille.

Auch der intelligente Stuhl "ARGUS MOVA" verfügt über eine integrierte hoch empfindliche Sensorik und das dazugehörige Auswertungsprogramm, mit dem verschiedene Parameter wie die Atmung, die Herzfrequenz oder der Stresspegel des Nutzers erfasst werden können. Durch das futuristische Design des "ARGUS MOVA" mit einer weißen Sitzschale und Beinen aus transparentem Plexiglas wirkt der Stuhl beinahe so, als schwebe er ohne Kontakt zum Boden in der Luft. Dank seiner flexiblen Formgestaltung ist der Einsatz des "ARGUS MOVA" in Transportmitteln wie Autos, Zügen oder Flugzeugen denkbar, aber auch überall dort, wo das Design eine wichtige Rolle spielt.
THK GmbH (D-40880 Ratingen), Halle 17, Stand B49
Ansprechpartner: Christian Frowein
Tel.: +49 2102 7425 555
E-mail: info.ehq@thk.eu

Gib mir fünf!
Yuanda Robotics, eine Ausgründung des Instituts für Mechatronische Systeme der Leibniz Universität Hannover, feiert quasi "im eigenen Stadion" die Weltpremiere ihrer in nur kurzer Zeit entwickelten intelligenten Robotersysteme mit fünf herausragenden Merkmalen.

Die HANNOVER MESSE war seit jeher und ist es heute mehr denn je: ein Global Player - mit Ausstellern und Besuchern aus der ganzen Welt. Doch gleichzeitig repräsentiert die Messe auch ihre Region, die traditionell gut aufgestellt ist, wenn es um fortschrittliche industrielle Lösungen geht. In diesem Jahr kommt ein neues Unternehmen hinzu, das so richtig in die Zeit passt. Die Robotersysteme von Yuanda Robotics, die auf der HANNOVER MESSE 2018 ihre Weltpremiere feiern, sind nicht nur im besten Sinne des Wortes "Made in Hannover", dank hoch innovativer Technologie sind sie auch in allen industriellen Arbeitsbereichen einsetzbar. "Yuanda Robotics ist ein hervorragendes Beispiel dafür, welche Innovationskraft aus der Region und der Leibniz Universität Hannover hervorgeht", lobt Ulf-Birger Franz, Wirtschaftsdezernent der Region Hannover, das Unternehmen, dessen 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter am Institut für Mechatronische Systeme der Leibniz Universität Hannover ausgebildet wurden. "Mit Spin-Offs wie diesem stärken wir Hannover als Robotik-Standort und bieten klugen Köpfen eine berufliche Perspektive in der Region."

Fünf Merkmale zeichnen den so genannten "ready to use"-Roboter aus und ermöglichen seine Nutzung in ganz verschiedenen Industriezweigen beziehungsweise industriellen Arbeitsbereichen: Das Gerät ist sensitiv, das heißt feinfühlig und leichtgängig per Handberührung und -bewegung zu führen. Es arbeitet mit "offenen Augen", kann also über eine Kamera die Umgebung wahrnehmen und sich darin zurechtfinden. Der Roboter ist intelligent, er lernt also dazu und entwickelt sich selbstständig weiter - auch über die Kamerafunktion, da der Roboter die Bilder auswertet und für neue Aufgaben nutzt. Er ist intuitiv, sodass er im Dialog mit dem Menschen bestimmte Aufträge ausführt. Und er ist flexibel, da dank modularer Hard- und Software verschiedene Bauformen möglich sind. "Fühlen, Sehen, Denken und Verstehen - all diese menschlichen Eigenschaften und Fähigkeiten zeichnen unseren Roboter aus", erklärt Dr. Jens Kotlarski, Geschäftsführer des jungen Unternehmens, die besondere Technologie, die in dem Gerät steckt. Offiziell erhältlich werden die ersten Roboter zum Ende des Jahres sein, nach dem Abschluss letzter Tests durch den Hersteller und Pilotkunden.
Yuanda Robotics GmbH (D-30171 Hannover), Halle 17, Stand C64
Ansprechpartnerin: Frauke Bittner
Tel.: +49 511 6162 2076
E-Mail: frauke.bittner@region-hannover.de

Fotos und Videoclips zu den Meldungen finden Sie unter Trendspots / Produktneuheiten

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