HANNOVER MESSE 2019, 01.-05. April

Elektro-Spinning

Transparente flexible Elektroden mit geringer Lichtstreuung

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Produktbeschreibung

Für die Entwicklung transparenter, flexibler Elektroden nutzt das INM das Verfahren des sogenannten Elektrospinnens. Dabei werden Materialien in feinste Fasern versponnen, die hundertmal dünner als ein menschliches Haar sind. Diese schlagen sich als unstrukturiertes, weitmaschiges Netz auf Glas oder Folie nieder. Mit dem Verspinnen von leitfähigen Materialien ergeben sich so transparente, flexible, leitfähige Elektroden, deren Streuverlust unter zwei Prozent liegt.
Das Prinzip des Elektrospinnens beruht auf der Elektrohydrodynamik von Polymertropfen in starken elektromagnetischen Feldern. Die Tropfen gehen im elektrischen Feld in einen Kegel über. Aus diesem schießt ein Strahl des flüssigen Polymers heraus, um so die elektrischen Ladungen zu verringern. An der Luft bilden sich aus dem Polymerstrahl wegen seiner Biegeinstabilität Fasern mit einer Dicke von weniger als 500 Nanometern. Sie scheiden sich auf Substraten wie Glas oder Folie als unstrukturiertes, weitmaschiges Netz ab. Neuartig sind die Ausgangsmaterialien: Es werden Polymere, Komposite aber auch Sole verwendet, die anschließend kalziniert werden. Je nach Ausgangsmaterial ist es möglich, sowohl intrinsisch leitfähige Fasern herzustellen, als auch solche, die in einem weiteren Schritt über eine Versilberung elektrisch leitfähig werden.
Der Prozess ist maschinentauglich und ermöglicht einen sehr effizienten Weg für solche Elektroden. Das InnovationsZentrum des INM verfügt über eine Spinn-Station, mit der die unterschiedlichen Bedürfnisse der Interessenten berücksichtigt werden können.

Halle 2, Stand B46

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