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HANNOVER MESSE 2020, 20. - 24. April
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Kultivierung von Gefäßprothesen

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Aussteller

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Produktbeschreibung

In einer alternden Gesellschaft mit arteriosklerotisch bedingten Erkrankungen sind bioartifizielle Gefäßprothesen von zunehmender Bedeutung, da patienteneigene Gefäße häufig nicht zur Verfügung stehen. Um bei deren Produktion nicht nur synthetisches Material und begleitende Antikoagulantien verwenden zu müssen, sollten biohybride Gefäßprothesen in speziellen Bioreaktorsystemen im Labor gezüchtet werden. Diese enthalten biodegradable Polymere und patienteneigene Zellen, um Abstoßungsreaktionen zu verhindern.

Aufgrund der Komplexität stellen derartige Verfahren hohe Anforderungen an das Kultivierungssystem. Diese beinhalten die Fertigung eines geeigneten synthetischen Gerüstes mit adäquaten biomechanischen Eigenschaften aus einem biodegradablen Material sowie die erfolgreiche Besiedelung des Gerüstes mit patienteneigenem Zellmaterial. Die Zellen müssen in einem gesteuerten Kultivierungsprozess zu einem neuen Gefäß auswachsen und langfristig die Struktur des Gerüstes einnehmen. Hierfür muss das Bioreaktorsystem verschiedene Parameter überwachen und ausregeln. Dieser Kultivierungsprozess wird nicht-invasiv beobachtet, um zu jedem Zeitpunkt eine deskriptive Analyse zu gewährleisten, die den Prozess später kontrollierbar macht und die strukturelle Qualität des Biohybrids sichert. Eine kontinuierliche, vollständig beschreibbare Prozesskette muss für die Entwicklung eines solchen Produktes für die Zukunft gewährleistet sein.

Halle 2, Stand B01

Stand-Telefon: +49 511 89405860

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