Angriffssimulation schützt Industrieanlagen
Ein Penetrationstest des Unternehmens 8com an der Modellfabrik der Technologie-Initiative SmartFactory-KL deckte IT-Schwachstellen auf. Mit diesen Erkenntnissen lassen sich Produktionsanlagen künftig gezielter vor Cyberangriffen und Ausfällen schützen.
21. Sept. 2026Teilen
In Produktionsumgebungen reichen oft kleine Schwächen für große Auswirkungen. Um diese selbst zu finden und zu schließen, bevor Angreifer zuschlagen, kann man einen sogenannten Penetrationstest (oder auch Pentest) an seinen Systemen durchführen lassen. Ein Anbieter solcher Tests ist 8COM, ein Cybersecurity-Unternehmen und Mitglied in der SmartFactory-KL.
Die Pentest-Experten von 8COM haben an der SmartFactory-Modellfabrik einen Test durchgeführt, um die bestehenden Sicherheitslücken aufzuzeigen und auch ihre eigenen Skills beim Hacken von echten Produktionsmodulen zu verfeinern. Beim Pentest zeigte sich, wie unsichere Konfigurationen, unverschlüsselte Protokolle, eine zu grobe Netzwerksegmentierung oder Standardzugangsdaten Angreifern den Weg bis zur Steuerung von Produktionsanlagen erleichtern können. Nun kennen die Forscherinnen und Forscher der SmartFactory-KL diese Schwachstellen und können zukünftig gezielt gegensteuern und ihre Produktion besser absichern.
Mit Penetrationstests für IT- und OT-Umgebungen deckt 8COM Sicherheitslücken gezielt auf – damit Unternehmen Risiken beheben können, bevor daraus ein Sicherheitsvorfall oder Produktionsausfall wird. Im Security Operations Center (SOC) in Neustadt an der Weinstraße überwacht 8COM IT- und OT-Netze rund um die Uhr. Verdächtige Aktivitäten werden frühzeitig erkannt, bewertet und Angriffe können schnell eingedämmt werden.
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