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Die Transportbranche investiert zunehmend in elektrische Nutzfahrzeuge. Doch mit der Bestellung der Fahrzeuge beginnt erst der eigentliche Transformationsprozess. Aus diesem Grund hat die GP JOULE GmbH aus dem nordfriesischen Reußenköge jetzt Lösungen für das wirtschaftliche Laden von E-Lkws am Unternehmensstandort vorgestellt. „Viele Unternehmen konzentrieren sich zunächst auf die Fahrzeuge. Für den wirtschaftlichen Betrieb einer elektrischen Flotte ist jedoch entscheidend, wie Energie am Depot bereitgestellt, gespeichert und gesteuert wird“, sagt Dr. Fabian Sösemann, Geschäftsführer bei GP JOULE CONNECT. Das Unternehmen begleitet Transportunternehmen entlang der gesamten Wertschöpfungskette von der Analyse und Planung über die Umsetzung bis hin zum Betrieb der Infrastruktur.

Die stetig steigende Anzahl an elektrisch betriebenen Nutzfahrzeugen erhöht insbesondere den Bedarf an Ladeleistung und die Anforderungen an die Verfügbarkeit der Energie. Das stellt Unternehmen vor neue Herausforderungen beim Netzanschluss, bei den Energiekosten und bei der Betriebssicherheit. GP JOULE verfolgt einen ganzheitlichen Ansatz und betrachtet das Depot als integriertes Energiesystem aus Ladeinfrastruktur, Netzanschluss, Photovoltaik, Batteriespeicher und intelligentem Energiemanagement. Ziel ist es, die vorhandenen Ressourcen optimal zu nutzen, die Gesamtkosten der Flotte nachhaltig zu senken und gleichzeitig die Betriebssicherheit des Energiesystems zu gewährleisten.

Die Grundlage dafür wird bereits in der Planungsphase gelegt. Statt Ladepunkte isoliert zu betrachten, analysiert GP JOULE Fahrprofile, Standzeiten, Energiebedarf und Standortbedingungen, um die Infrastruktur passgenau auszulegen. Auch im laufenden Betrieb wird das Zusammenspiel aller Komponenten kontinuierlich optimiert, um Effizienz, Verfügbarkeit und Wirtschaftlichkeit langfristig sicherzustellen.

Welches Potenzial in diesem Ansatz steckt, zeigt GP JOULE anhand eines Beispiels aus der Praxis: Durch die Kombination von Ladeinfrastruktur mit Photovoltaikanlage, Batteriespeicher und Lastmanagement konnte die erforderliche Netzanschlussleistung für zehn elektrische Lkw von 1.650 auf 950 Kilowatt reduziert werden. Gleichzeitig sanken die Ladekosten um 42 Prozent.

„Wer seine Flotte elektrifizieren will, sollte nicht zuerst über Ladepunkte nachdenken. Entscheidend ist die Frage, wie Fahrzeuge, Energieversorgung und Infrastruktur wirtschaftlich zusammenwirken“, betont Henning Krix, Abteilungsleitung Vertrieb & Marketing bei GP JOULE CONNECT.

Neben sinkenden Energie- und Betriebskosten eröffnet die intelligente Depotinfrastruktur weitere wirtschaftliche Perspektiven. Dazu gehören Erlöse aus THG-Quoten, energiewirtschaftliche Vermarktungsmodelle sowie perspektivisch die Öffnung von Ladeinfrastruktur für Dritte. Damit entwickelt sich das Depot vom reinen Kostenfaktor zu einem aktiven Bestandteil der Unternehmensstrategie und der Energiewende.

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