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Tagesprogramm

Die Hubert Stüken GmbH & Co. KG aus dem niedersächsischen Rinteln zählt zu den weltweit führenden Herstellern tiefgezogener Präzisionsteile aus Metall und ist insbesondere in der Medizintechnik, Automobil- und Elektronikindustrie aktiv. Auf der HANNOVER MESSE 2026 präsentiert das Unternehmen seine Kompetenzen in der Umformtechnik sowie aktuelle Entwicklungen in den Bereichen Titanverarbeitung und Digitalisierung.

Effiziente Verpackungslösungen für Dentalimplantate

Im Bereich der Medizintechnik zeigt STÜKEN eine neue Generation tiefgezogener Standardkomponenten aus Titan für die Verpackung von Zahnimplantaten. Bisher wurden entsprechende Hülsen meist spanend als Drehteile gefertigt – ein material- und kostenintensiver Prozess. STÜKEN MEDICAL entwickelte hierfür eine wirtschaftlichere Alternative: Durch ein optimiertes Tiefziehverfahren lassen sich komplexe Titanbauteile ressourcenschonend und in hoher Stückzahl herstellen. Ein modularer Aufbau aus zwei verpressten Tiefziehteilen ermöglicht zudem unterschiedliche Größenvarianten und reduziert die Fertigungskomplexität. Neben Materialeinsparungen werden auch Produktionskapazitäten effizienter genutzt.

Neue Perspektiven durch Titan-Tiefziehtechnik

Mit der Weiterentwicklung der Titan-Tiefziehtechnik erschließt STÜKEN zusätzliche Einsatzfelder für diesen Werkstoff. Titan ist aufgrund seiner Biokompatibilität, Korrosionsbeständigkeit und Festigkeit insbesondere in der Medizintechnik unverzichtbar, stellte jedoch bislang hohe Anforderungen an die Umformtechnik. Das Unternehmen hat nun ein Verfahren etabliert, das mehrstufige Umformprozesse wirtschaftlich ermöglicht. Dadurch können jetzt auch komplexe Geometrien effizient gefertigt werden, etwa für Gehäuse von Herzschrittmachern oder Implantatkomponenten. Ergänzt wird das Angebot durch weiterführende Prozesse wie Oberflächenveredelung sowie die Fertigung unter Reinraumbedingungen gemäß ISO 13485. Das Ergebnis sind einbaufertige („ready-to-use“) Komponenten mit hohen Qualitätsstandards.

Digitale Unterstützung in Konstruktion und Werkzeugbau

Ein weiterer Schwerpunkt des Messeauftritts liegt auf digitalen Lösungen entlang der Produktentwicklung. STÜKEN unterstützt seine Kunden mit Simulationen auf Basis der Finite-Elemente-Methode (FEM), um Bauteile bereits in frühen Entwicklungsphasen virtuell zu testen und zu optimieren. Diese „virtuellen Try-outs“ ermöglichen fundierte Aussagen zu Materialwahl, Umformverhalten und Bauteilbelastung, noch bevor physische Prototypen entstehen. Dadurch verkürzen sich Entwicklungszeiten und die „Time to Market“ wird reduziert. Grundlage dafür ist eine umfangreiche, über Jahre aufgebaute Datenbasis sowie die Erfahrung aus zahlreichen Kundenprojekten und eigenen Versuchsreihen. Durch die frühzeitige Einbindung in den Entwicklungsprozess kann STÜKEN gemeinsam mit seinen Kunden effiziente und wirtschaftliche Lösungen realisieren – von der Konstruktion bis zur Serienfertigung.

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