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ENERCON stärkt den Umwelt- und Klimaschutz bei der Herstellung seiner Produkte und erweitert sein Produktportfolio um eine Option mit emissionsreduziertem Stahl für alle Turmmodelle mit Stahlkomponenten. Das erste Modell dieser Art wurde in Partnerschaft mit der Ilsenburger Grobblech GmbH gefertigt, die als Tochtergesellschaft der Salzgitter AG zunehmend auf emissionsreduzierte Produktionsprozesse und den erhöhten Einsatz von recyceltem Stahl setzt.

Die neuen ENERCON-Windenergieanlage mit emissionsreduziertem Hybrid-Stahlturm konnte das HANNOVER MESSE-Team kürzlich im Windpark Diepholzer Bruch (Deutschland) begutachten. Sie ist eine der ersten Onshore-Windturbinen in Europa und die erste in Deutschland mit einem Turm aus emissionsreduziertem Stahl, bei dem der CO2-Ausstoß bei der Produktion des Turmstahls um mehr als 70 Prozent gesenkt werden konnte.

Die Herstellung von Stahl gilt als energieintensiver Prozess. Um Treibhausgas-Emissionen bei der Herstellung von Grobblechen zu reduzieren, nutzt die Ilsenburger Grobblech GmbH bei diesem Projekt physisch CO2-reduzierte Brammen, welche aus 100 Prozent Schrotteinsatz im Elektrolichtbogenofen (EAF) mit Grünstromeinsatz erzeugt wurden.

„Auf unserem Weg zu einer möglichst klimaneutralen Stahlproduktion arbeiten wir eng mit starken Partnern aus Wirtschaft und Forschung zusammen. Daher freuen wir uns gemeinsam mit ENERCON und weiteren Unternehmen der Stahlbranche den ersten emissionsreduzierten Turm für eine Windenergieanlage in Deutschland produziert zu haben”, sagt Thorsten Gintaut, Geschäftsführer Vertrieb bei der Ilsenburger Grobblech GmbH.

Mit der Turmoption mit emissionsreduziertem Stahl bietet ENERCON seinen Kunden die Möglichkeit, nachhaltig zu handeln, indem sie ihren CO2-Fußabdruck reduzieren und ihre Umweltbilanz verbessern. „Emissionsreduzierter Stahl wird oft aus recyceltem Material hergestellt und ist selbst vollständig recyclebar. Dies trägt zur Kreislaufwirtschaft bei und senkt den Bedarf an neuen Rohstoffen", erklärt Maria-Josefa Brand, Tower Product Manager bei ENERCON. Unterschiede in Festigkeit, Stabilität und Langlebigkeit gibt es nicht. „Unsere Qualitätsansprüche an emissionsreduzierte Stahltürme sind dieselben wie für herkömmlich produzierte Türme”, so Maria-Josefa Brand.

Emissionsreduzierte Produkte und Produktionsverfahren unterstützen die Dekarbonisierung der Wirtschaft, gleichzeitig leisten sie einen wesentlichen Beitrag für eine nachhaltige Energieinfrastruktur.

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