Mehr Messtechnik auf weniger Raum
WIKA bringt kompakte Sensoren zur kontinuierlichen Messung von Dichte, Viskosität und Temperatur von Gasen und Flüssigkeiten auf den Markt. Die neuen Modelle DTG-30, DTL-30 und VTL-30 nutzen die MesoScale-Technologie und sind für industrielle Anwendungen sowie Ex-Bereiche geeignet.
16. Okt. 2026Teilen
WIKA hat eine Reihe von Sensoren auf den Markt gebracht, welche die Grundeigenschaften von Gasen und Flüssigkeiten kontinuierlich überwachen. Die Typen DTG-30, DTL-30 und VTL-30 zeichnen sich durch eine kompakte, robuste Bauweise aus. Dadurch lassen sie sich in einer Vielzahl von Anwendungen einbetten, sei es in OEM-Produkten und -Systemen oder in industriellen Umgebungen. Selbst bei begrenztem Bauraum sollen die Geräte einfach integrierbar sein, beispielsweise an Tankwagen, voll bestückten Industrie-Skids, in Analysegeräten oder bei Nachrüstungen. Das kompakte Design wird durch eine innovative Technologie namens MesoScale ermöglicht, eine patentierte Kombination aus Sensordesign, Sensor-Ansteuerung und Software. MesoScale kombiniert die Vorteile der Miniaturisierung von Sensoren mit einer bewährten Edelstahlbauweise. So hat WIKA Geräte entwickelt, die in Prozessanwendungen hochpräzise die Dichte, Viskosität und Temperatur von Flüssigkeiten und Gasen messen.
Typische Anwendungen sind beispielsweise die Identifizierung und Qualitätsüberwachung von Kraftstoffen. Hier lassen sich mit dem DTL-30 etwa Fehlbetankungen erkennen, das Mischen von Additiven überwachen sowie Volumen- in Massenstrom umrechnen. Auch zur Dekarbonisierung der Industrie leisten die Sensoren einen Beitrag. Der VTL-30 misst die Viskosität und Dichte von Aminlösungen und hilft so dabei, die Leistungsfähigkeit dieser Kerntechnologie für Carbon Capture sicherzustellen.
Die robuste Bauart einschließlich messstoffberührter Teile aus CrNi-Stahl 316L sorgt für Beständigkeit unter rauen Einsatzbedingungen. Da die Sensoren nur einer geringen Drift unterliegen und keine beweglichen Teile aufweisen, profitieren Anwender von einer hohen Langzeitstabilität ohne regelmäßige Kalibrierung. Die Geräte sind für den Einsatz in explosionsgefährdeten Bereichen nach ATEX, IECEx und FM zertifiziert.
Die Sensoren sollen genaue Messergebnisse über den gesamten Kalibrierbereich liefern und eine hohe Wiederholbarkeit bieten. Sie berechnen in Echtzeit Konfidenzfaktoren, welche Aufschluss über die Qualität und Gültigkeit der Messungen geben. Die Ansprechzeiten sind kurz, und Messergebnisse werden mit einer Frequenz von 1 Hz ausgegeben. Der DTG-30 lässt sich mit der Recheneinheit Typ BSU-30 verbinden. Diese kombiniert verschiedene Sensoreingänge und berechnet Parameter wie mittlere molare Masse und spezifische Dichte.
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