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Die Diskussion um ein mögliches PFAS-Verbot in der EU sorgt in der Nutzfahrzeug- und Automobilindustrie für Unsicherheit. Folglich steigt der Bedarf an Komponenten, die langfristig regulatorischen Anforderungen gerecht werden und Unternehmen Investitions- und Planungssicherheit bieten. „Unabhängig von den finalen politischen Entscheidungen wollen wir PTFE-freie und PFAS-geprüfte Lösungen anbieten, die nicht von möglichen zukünftigen Einschränkungen betroffen sind“, erklärt Dirk Tietz, Head of Automotive igus subsidiaries. Bereits heute bietet igus ein breites Portfolio an PTFE-freien und PFAS-geprüften Produkten wie Gleitlager, Linearführungen und Leitungen. „Mit den inzwischen fast 30 Gleitlagerwerkstoffen ohne PTFE und über 40 Werkstoffen, bei denen wir schon jetzt die 96 als kritisch geltenden PFAS ausschließen können, bieten wir hier eine große Bandbreite an Lösungen. Seit 2025 können wir zum Beispiel rund 75 Prozent der Gleitlager-Anwendungen ohne PTFE lösen“, erklärt Dirk Tietz.

Besonders im Nutzfahrzeugbereich profitieren Betreiber von den Materialeigenschaften der igus Hochleistungskunststoffe. Im Lkw kommen die igus Gleitlager beispielsweise an Scharnieren, in der Kippmechanik des Fahrerhauses oder in der Bremse zum Einsatz. In Bussen bewähren sie sich unter anderem in Einstiegssystemen, Stromabnehmern, Rollstuhlrampen und Fahrgastsitzen. Im Gegensatz zu klassischen Metalllagern arbeiten igus Gleitlager schmierfrei und sind unempfindlich gegenüber Schmutz, Feuchtigkeit und Korrosion. Das reduziert den Wartungsaufwand und erhöht die Zuverlässigkeit auch unter anspruchsvollen Einsatzbedingungen. Gleichzeitig überzeugen die Lager durch eine hohe Verschleißfestigkeit und sind bis zu siebenmal leichter als vergleichbare Metalllösungen. Gerade bei elektrifizierten Nutzfahrzeugen kann das geringere Gewicht dazu beitragen, Energieeffizienz und Reichweite zu verbessern.

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