Stärkung der digitalen Resilienz in Sicherheit und Verteidigung
Die SAP SE hat jüngst ihren Defense Innovation Hub eröffnet und damit ihr langfristiges Engagement bekräftigt, die digitale Einsatzbereitschaft als zentralen Baustein moderner Verteidigungsfähigkeit zu stärken. Die Maßnahme fällt in eine Zeit wachsender geopolitischer Spannungen, hybrider Bedrohungen und der steigenden Nachfrage nach Interoperabilität zwischen Verbündeten.
1. Apr. 2026Teilen
Streitkräfte und Sicherheitsinstitutionen stehen heute vor der Herausforderung, komplexe Einsätze über Verbündete, Domänen und Lieferketten hinweg zu koordinieren und dabei gleichzeitig resilient, transparent und handlungsfähig zu bleiben. Im jetzt eröffneten Defense Innovation Hub in München bringt SAP-Software, Daten, KI und Branchenexpertise zusammen und zeigt, wie integrierte digitale Systeme dabei helfen können, strategische Vorgaben in operative Einsatzbereitschaft zu übersetzen. So lassen sich zentrale Bereiche wie Personalverfügbarkeit, Logistik, Beschaffung, Fertigung, Ausbildung und Instandhaltung umfassend vernetzen. Gemeinsam bilden diese Fähigkeiten das digitale Fundament für reale Verteidigungseinsätze.
Entscheidend ist die Vernetzung aller Parameter
„Einsatzbereitschaft lässt sich heute nicht mehr allein an der Ausrüstung messen – entscheidend ist, wie gut Menschen, Prozesse und Partner miteinander vernetzt sind“, sagt Thomas Saueressig, Mitglied des Vorstands der SAP SE für Customer Services & Delivery. „In einem zunehmend unbeständigen Sicherheitsumfeld brauchen Streitkräfte Systeme, auf die sie sich verlassen können – Systeme, die resilient, interoperabel und souverän sind. Mit unserem Defense Innovation Hub zeigen wir, wie digitale Plattformen die operative Einsatzbereitschaft stärken können, ohne dass Kontrolle, Compliance oder Handlungsfreiheit darunter leiden.“
Ein Hub, der auf Münchens Verteidigungs- und Technologie-Ökosystem aufbaut
München bietet mit seinem starken Verteidigungs- und Technologie-Ökosystem den idealen Rahmen für den neuen Hub. Hier treffen innovative Startups auf etablierte Branchenführer und akademische Spitzenforschung auf öffentliche Institutionen. Die Technische Universität München und wichtige Regierungsbehörden vor Ort schaffen beste Voraussetzungen für eine sektorübergreifende Zusammenarbeit. Die Besucher konnten in praxisnahen Szenarien erleben, wie SAP-Lösungen für innere und äußere Sicherheit Menschen, Ressourcen und Lieferketten zu einem einheitlichen, sicheren Lagebild verbinden.
Spitzenforschung in operative Sicherheits- und Verteidigungsfähigkeiten überführen
„Die Technische Universität München freut sich, gemeinsam mit SAP daran zu arbeiten, Spitzenforschung in operative Sicherheits- und Verteidigungsfähigkeiten zu überführen“, sagte Chiara Manfletti, Leiterin des Lehrstuhls für Raumfahrttechnik und Geodäsie an der Technischen Universität München und wissenschaftliche Leiterin der neu gegründeten TUM Security and Defense Alliance. „Angesichts der zunehmenden Geschwindigkeit technologischer Innovation stellen strategische Partnerschaften wie diese sicher, dass wissenschaftliche Durchbrüche zügig in konkrete Anwendungen überführt werden können, um die operative Einsatzbereitschaft nachhaltig zu stärken.“
Die Eröffnung bildete zugleich den Auftakt zur Münchner Sicherheitskonferenz, bei der Resilienz, Interoperabilität und technologische Souveränität im Mittelpunkt standen. Über die gesamte Woche stand SAP mit politischen Entscheidungsträgern und Partnern in Kontakt und diskutierte, wie digitale Innovationen Sicherheit und Verteidigung in einer zunehmend zersplitterten Welt unterstützen können.
Aussteller zum Thema
Sprecher zum Thema
Events zum Thema
Interesse an News zu Ausstellern, Top-Angeboten und den Trends der Branche?
Browser Hinweis
Ihr Webbrowser ist veraltet. Aktualisieren Sie Ihren Browser für mehr Sicherheit, Geschwindigkeit und eine optimale Darstellung dieser Seite.
Browser aktualisieren