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Die HANNOVER MESSE 2026 stand stark im Zeichen von KI und Digitalisierung. Welche Themen haben die Gespräche mit Besuchern und Kunden besonders geprägt?

Besonders deutlich wurde, dass Unternehmen die Diskussion rund um KI hinter sich lassen und nun nach konkreten Anwendungsfällen suchen. Die zentrale Frage lautet nicht mehr, ob KI eingesetzt werden soll, sondern wie sich damit messbarer Mehrwert erzielen lässt. Viele Gespräche drehten sich um die Integration von KI in bestehende Prozesse, die Beschleunigung von Entscheidungen sowie die Frage, wie Unternehmen Produktivität steigern können, ohne zusätzliche Komplexität zu schaffen. Die HANNOVER MESSE hat dabei einmal mehr ihre Rolle als wichtiger Treffpunkt für den Austausch zwischen Industrie, Technologieanbietern und Experten bestätigt. Genau hier setzt Infor an: Wir integrieren KI direkt in geschäftskritische Prozesse und branchenspezifische ERP-Lösungen, damit Unternehmen schneller von Innovationen profitieren und konkrete Ergebnisse erzielen können.

Welches Fazit ziehen Sie aus den Gesprächen auf der HANNOVER MESSE?

Ein zentrales Fazit ist, dass Unternehmen heute deutlich stärker auf Time-to-Value achten. Große Transformationsprogramme werden zunehmend daran gemessen, wie schnell sie konkrete Ergebnisse liefern. Gleichzeitig besteht großes Interesse an branchenspezifischen Lösungen, die bereits Best Practices und Prozesse mitbringen. Unternehmen suchen nach pragmatischen Ansätzen, um Digitalisierung und KI schnell und kontrolliert in ihre Wertschöpfung zu integrieren. Das bestätigt auch unseren Fokus auf Industry Cloud-Lösungen. Standardisierte, branchenspezifische Prozesse ermöglichen es Unternehmen, schneller produktiv zu werden und Innovationen wie KI einfacher zu skalieren.

Welche Entwicklungen werden die Industrie in den kommenden Jahren besonders beeinflussen?

Wir stehen am Beginn einer neuen Phase der industriellen KI-Nutzung. Neben Predictive AI und Generative AI werden sogenannte Agentic-AI-Ansätze zunehmend an Bedeutung gewinnen. Diese Systeme unterstützen nicht nur bei Analysen, sondern übernehmen eigenständig Aufgaben und Prozessschritte. Entscheidend wird sein, diese Technologien sicher, transparent und in bestehende Unternehmensprozesse integriert einzusetzen.

Wir sehen dabei nicht das Ende des ERP-Systems, sondern eine Weiterentwicklung seiner Rolle: ERP wird zur zentralen Daten- und Prozessplattform, während KI-Agenten Anwender bei Entscheidungen und operativen Abläufen unterstützen. Unternehmen werden besonders dann profitieren, wenn diese Technologien nahtlos zusammenspielen und branchenspezifische Anforderungen berücksichtigen.

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