Weltneuheit im High Power Charging
Phoenix Contact hat jetzt erstmals die Ladesteuerung direkt in ein CCS-Inlet integriert. Das CCS-Inlet Charx connect advanced setzt so einen neuen Standard für das Laden schwerer Elektrofahrzeuge – mit integrierter Steuerung, trennbaren HV-Leitungen, reduziertem Einbindungsaufwand und hoher Zukunftssicherheit.
25. März 2026Teilen
Konventionelle fahrzeugseitige High Power Charging-Systeme bestehen bisher aus mehreren Einzelkomponenten, darunter ein CCS-Inlet, ein externer Ladecontroller sowie umfangreiche Verkabelung. Diese Architektur beansprucht Bauraum, erhöht die Komplexität und birgt zusätzliche Fehlerquellen. Charx connect advanced von Phoenix Contact, Spezialist für Elektrotechnik, Elektronik und Automation mit Sitz im lippischen Blomberg, vereint jetzt erstmals die Mechanik sowie die fahrzeugseitigen Kommunikations- und Ladesteuerungsfunktionen in einem einzigen Bauteil. Die PLC-Kommunikation sowie alle relevanten Ladeprotokolle werden direkt im Inlet verarbeitet. Die bis dato notwendige Systemkomponente „externer Ladecontroller“ entfällt vollständig, ebenso wie zahlreiche Schnittstellen und Verkabelungspunkte. Das Ergebnis laut Hersteller: ein hochintegriertes, effizientes und robustes System.
Durch die Einbindung der Steuerung in das Inlet ergeben sich für Systemintegratoren und Fahrzeughersteller von elektrischen Bussen, LKW und Nutzfahrzeugen deutliche Vorteile. Der Bauraumbedarf und das Systemgewicht werden verringert, während die Reduzierung von Schnittstellen gleichzeitig potenzielle Fehlerquellen minimiert. Die Anbindung erfolgt einfach und zuverlässig über definierte CAN-Schnittstellen, ergänzt durch durchdachte Service- und Diagnosekonzepte aus einer Hand. Zudem ermöglicht die modulare Ausführung der Kabelabgänge – wahlweise gerade oder im 90 Grad-Winkel nach links oder rechts – eine flexible Integration in unterschiedliche Fahrzeugarchitekturen. Dadurch eignet sich Charx connect advanced für verschiedene Fahrzeugsegmente – vom städtischen Bus über den Langstrecken-LKW bis zu Bau- und Kommunalfahrzeugen.
Für den Einsatz im Schwerlastbereich ist das Inlet auf hohe Leistung ausgelegt. Charx connect advanced unterstützt Ladeleistungen von 800 Ampere im Boost Mode und erfüllt sämtliche relevanten Normen und Sicherheitsanforderungen: ISO 15118 und DIN 70121, VDV 261 für Busanwendungen, funktionale Sicherheit bis ASIL B gemäß ISO 26262 sowie die Vorbereitung auf UNECE R155/R156 (Cyber Security).
Ein weiterer Vorteil ist die Wartungsfreundlichkeit von Charx connect advanced: Die steckbaren Hochvoltleitungen ermöglichen den werkzeuglosen Austausch des Inlets, ohne dass Kühlkreisläufe oder angrenzende Fahrzeugbaugruppen geöffnet werden müssen. Dies senkt Servicezeiten, steigert die Fahrzeugverfügbarkeit und reduziert die Total Cost of Ownership. Muster des CCS-Inlets Charx connect advanced sind ab sofort erhältlich und können für Tests und Integrationsprojekte bestellt werden. Die Serienverfügbarkeit des vollständig serienreifen Produkts ist für das dritte Quartal 2026 geplant.
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