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Leichtbau

Brose und Plastic Omnium bauen Fahrzeugtüren der Zukunft

Der deutsche Automobilzulieferer und der französische Kunststoffhersteller wollen gemeinsam Hybrid-Seitentüren aus Kunststoff und Metall entwickeln. Sie sollen leichter und zugleich sicherer und komfortabler sein.

20.01.2019
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Brose und Plastic Omnium bauen Fahrzeugtüren der Zukunft (Bild: Brose Fahrzeugteile GmbH & Co. KG)

In einem neu eröffneten Projektbüro in Nürnberg arbeiten Ingenieure und Designer der beiden Unternehmen an den Fahrzeugtüren der Zukunft . Die Brose Fahrzeugteile GmbH aus Coburg und der Kunststoffverarbeiter Plastic Omnium aus Levallois-Perret bei Paris wollen mit den gewichtsreduzierten Türen den kommenden Anforderungen der Fahrzeugindustrie begegnen. Brose steuert dabei seine langjährige Erfahrung im Bereich der Mechatronik und bei Tür- sowie Zugangssystemen ein, von Plastic Omnium kommt das Know-how beim Design und bei der Herstellung von lackierten Außenteilen der Karosserie. Ziel der Kooperation ist es jedoch nicht nur, das Gewicht der Türen zu verringern, sondern auch die Sicherheit und der Komfort erhöhen.

Bereits heute sitzen bei den Türen von Brose alle wichtigen Komponenten wie Fensterheber, Schloss und Elektronik auf einer Kunststoffplatte. Auf diese Weise sinkt das Gewicht, die Montage gestaltet sich deutlich einfacher. Aktuell arbeitet das Unternehmen an einem elektrischen Antrieb, der die Seitentüren des Fahrzeugs automatisch öffnet und schließt. Mithilfe einer neuen Sensortechnik sollen zudem Kollisionen verhindert und der Zugang zum Fahrzeug für den Fahrer komfortabler werden.

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