Additive Manufacturing (AM), auch als industrielle additive Fertigung bezeichnet, ist ein zentraler Baustein moderner digitaler Produktionsstrategien und ergänzt klassische Fertigungsverfahren wie CNC und CAM. Im Unterschied zu subtraktiven Verfahren werden Bauteile schichtweise aufgebaut, wodurch neue Freiheitsgrade in Konstruktion, Funktionalität und Fertigung entstehen. So lassen sich Geometrien und Funktionen realisieren, die mit konventionellen Methoden nur eingeschränkt oder gar nicht umsetzbar sind.
Seinen größten Mehrwert entfaltet AM dort, wo klassische Fertigung an Grenzen stößt, etwa durch lange Lieferzeiten, hohe Werkzeugkosten oder komplexe Bauteilgeometrien. In Kombination mit konventionellen Verfahren entsteht eine hybride Fertigungsstrategie, bei der additive und subtraktive Prozesse gezielt zusammenspielen. Unternehmen profitieren dadurch von höherer Flexibilität, verkürzten Durchlaufzeiten und wirtschaftlichen Vorteilen über den gesamten Produktlebenszyklus hinweg.
Bechtle Additive Manufacturing bietet dafür ein breit aufgestelltes Technologieportfolio für industrielle Anwendungen. Es umfasst präzise Flüssigverfahren wie MSLA für detailreiche Bauteile, robuste Feststoffverfahren wie FDM IF/FFF für Betriebsmittel und Vorrichtungen sowie Pulverbettverfahren wie SLS und MJF für hochbelastbare Funktionsbauteile und Kleinserien. Ergänzt wird das Portfolio durch metallische AM‑Technologien, die Anwendungen im Werkzeug‑, Maschinen‑ und Ersatzteilbau adressieren und die Fertigung serientauglicher, hochfester Metallbauteile ermöglichen.
Exponat: 3D-Drucker Formlabs Fuse 1, ein industrieller SLS‑3D‑Drucker mit leistungsstarkem 30‑Watt‑Laser, hoher Druckgeschwindigkeit, optimiertem Pulverhandling und großer Materialvielfalt. Er ermöglicht die schnelle und zuverlässige Fertigung belastbarer, funktionaler Bauteile – vom Prototyping bis zur Kleinserie.