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Zahlreiche Branchen wie die Automobil- und Luftfahrtindustrie, der Maschinenbau oder die Medizintechnik setzen zur Fertigung von Ersatzteilen oder Spezialkomponenten längst auf additive Fertigungsverfahren. Die Bosch-Tochter Bosch Rexroth und der Druckerhersteller BigRep wollen den 3D-Druck nun auch fit für die Serienproduktion machen. Erklärtes Ziel ist es, einen vollständig digitalisierten Ablauf des Druckvorgangs zu schaffen und ihn in die automatisierte Produktion einzubetten. Derzeit nämlich ist noch zu viel manuelle Arbeit erforderlich, um die additiven Verfahren auch in der Großserie einzusetzen.

Die beiden Unternehmen wollen dafür zahlreiche Daten erfassen und auswerten, von der Kundenbestellung über CAD- und Simulationsprogrammen bis zu konkreten Maschinenbewegungen und der Qualitätssicherung. Voraussetzung sei allerdings die Bereitschaft von Anwendern und Maschinenherstellern, einheitliche und offene Kommunikationsstandards wie OPC UA oder OpenAPI zu verwenden. So könne man die Grundlage für eine zielgenaue On-Demand-Produktion schaffen, die mittelfristig die Lagerhaltung überflüssig machen könnte.