Automatisierung macht den 3D-Druck richtig lohnend
Aerotec, Daimler und Eos ist es gemeinsam gelungen, die Kosten für die additive Fertigung von Metallkomponenten im Auto- und Flugzeugbau um bis zu 50 % zu senken. Die Schlüssel zum Erfolg sind vollautomatisierte Produktionsprozesse.
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Unter der Bezeichnung NextGenAM hatten Daimler, Aerotec und Eos im Mai 2017 ein Pilotprojekt gestartet, um eine Anlage für den automatisierten 3D-Druck von Metallbauteilen zu entwickeln. Der Erfolg des nun abgeschlossenen Projekts offenbart viel Potenzial für die Ersatz- und Serienbauteilproduktion im Auto- und Flugzeugbau: Durch die digitalisierte Fertigungslinie kostet der 3D-Druck von Alu-Bauteile um bis zu 50 % weniger.
Dabei deckt das vollautomatisierte Verfahren die gesamte Prozesskette ab, von der Bereitstellung des Aluminiumpulvers über den Druckvorgang bis hin zu Wärmebehandlung, Qualitätssicherung und dem Trennen der gefertigten Objekte von der Trägerplatte. Manuelle Arbeitsschritte entfallen: Den Teiletransport übernehmen fahrerlose Systeme und Roboter, alle eingesetzten Maschinen sind miteinander vernetzt. Die Qualitätsberichte liefern zudem die Grundlage zum Erstellen digitaler Zwillinge der Werkstücke, die eine lückenlose Rückverfolgung ermöglichen. Erste Lkw-Komponenten für Daimler werden bereits so gefertigt, Teile für konventionelle Pkw und E-Autos sind in der Prüfung.
Auch BMW arbeitet derzeit in einem Forschungsprojekt mit mehreren Partnern an der Automatisierung des 3D-Drucks im Serienbau.
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