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Die Drohne wurde in Zusammenarbeit mit dem tschechischen Drohnenspezialisten Robodrone Industries auf Basis von dessen Modell „Kingfisher“ entwickelt. Sie besitzt sechs Rotoren, fliegt bis zu 20 km/h schnell und trägt bis zu 5 kg Nutzlast. Während der aktuellen Testphase, die seit Mai 2018 läuft, erfasst sie drei Mal täglich vollautonom die Anzahl leerer Behälter auf den Außenflächen einer Werkshalle. Die Daten werden automatisch an die IT-Systeme der Škoda-Logistik übermittelt und dort weiterverarbeitet. Da sich die Standorte der Behälter per GPS nicht exakt genug ermitteln lassen, wurde die Drohne mit der Lidar-Technologie (Light Detection and Ranging) zur hochpräzisen optischen Abstands- und Geschwindigkeitsmessung ausgerüstet. Die Drohne navigiert anhand einer 3D-Karte, die auf den Lidar-Daten basiert, und erkennt und zählt die Behälter aufgrund von Algorithmen, die Škoda gemeinsam mit Robodrone entwickelt hat.

Mittelfristig soll die Drohne in den Regelbetrieb eingebunden werden. Für die zweite Entwicklungsphase ist geplant, dass das batterieelektrisch angetriebene Gerät autonom eine Ladestation anfliegt. „Drohnen unterstützen und beschleunigen den Inventurprozess“, kommentiert Škodas Vertriebs- und Logistik-Vorstand Michael Oeljeklaus. Künftig sollten solche Prozesse komplett automatisiert ablaufen.