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Nikola und Bosch arbeiten bereits seit mehreren Jahren an der Entwicklung eines Brennstoffzellenantriebs für Lkw. Nun hat das US-Startup aus Salt Lake City bekannt gegeben, dass es von Bosch und dem südkoreanischen Solarpanel-Hersteller Hanwha Investitionen von jeweils mehr als 100 Millionen US-Dollar erhalten hat . Die Gesamtsumme beläuft sich auf über 230 Millionen US-Dollar. Bosch arbeitet bereits seit Jahren mit Nikola zusammen und liefert unter anderem die E-Achse für die geplanten Wasserstoff-Lkw. In der Achse sind Motor, Elektronik und Getriebe in einer Einheit zusammengefasst. Der Mischkonzern Hanwha hatte 2012 das deutsche Solarunternehmen Q-Cells übernommen.

Aktuell sind drei Lkw-Modelle in der Planung. Der Nikola One soll eine Batterie mit einer Kapazität von 320 kWh bekommen, die über einen Wasserstofftank hinter der Fahrerkabine aufgeladen wird. Damit sollen sechs Elektromotoren angetrieben werden, die zusammen 745 kW (1000 PS) liefern. Die Reichweite soll bei 1930 km liegen (1200 Meilen). Die Modelle Nikola Two und Nikola Tre sollen etwas kleiner und kompakter ausfallen.