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Einer Bitkom-Untersuchung zufolge haben Cyber-Angriffe in den letzten zwei Jahren in Deutschland einen Schaden von 43,3 Milliarden Euro angerichtet. Für die Studie wurden gut 500 Unternehmen befragt. 68 % von ihnen berichteten über Datendiebstahl, Sabotage oder Spionage, weitere 19 % vermuteten entsprechende Angriffe. Die Problemfelder sind vielfältig. So klagt rund ein Fünftel der befragten Betriebe über eine digitale Sabotage an ihren Informationssystemen, Produktionsanlagen oder Betriebsabläufen, während 11 % Ausspähversuche der digitalen Kommunikation verzeichneten.

In fast der Hälfte aller Fälle entstand ein konkreter Schaden durch das Abgreifen von Kommunikations-, Kunden- oder Finanzdaten. Jedem zehnten Unternehmen konnten die Angreifer sensible Informationen aus dem Bereich Forschung und Entwicklung entwenden. Die Untersuchung zeigt zudem, dass fast zwei Drittel der Täter aus dem internen Umfeld stammen.

Zu ähnlichen Ergebnissen in einem etwas breiteren Rahmen kommt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) , das im Zuge der Cyber-Sicherheits-Umfrage 2017 die Angriffe auf deutsche Unternehmen und Institutionen untersuchte.