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Aufgrund des vergleichsweise hohen Entwicklungsaufwands schrecken kleine und mittlere Unternehmen (KMU) nach Ansicht der am Projekt „AR-basierte Produkt-Service-Systeme“ ( AcRoSS ) beteiligten Wissenschaftler häufig vor dem Einsatz von Augmented-Reality-Technologie zurück. Das möchten die Forscher durch ihre am Fraunhofer-Institut für Entwurfstechnik Mechatronik IEM entwickelte Plattform ändern. Die Plattform stellt unterschiedliche AR-Lösungen nach dem Baukastenprinzip zur Verfügung. Dazu gehören Elemente wie beispielsweise eine Gestensteuerung oder die Positionserkennung. Die Datenübertragung und die Kommunikation laufen zentral über die zugehörige Plattformsoftware.

Unternehmen erhalten so die Gelegenheit, die neue Technologie ohne eignen Entwicklungsaufwand in die ihre Prozessabläufe zu integrieren und neue, AR-basierte Geschäftsmodelle und Smart Services zu planen. Erste Tests des Plattformkonzepts sind bereits erfolgreich verlaufen: Der Maschinenbauer Krause-Biagosch nutzt die Lösung zum Einblenden von Reparaturanleitungen, während die Ariane Group ihre Raketenbauer mit Montageleitfäden versorgt.