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Die FESTO AG gehört unbestritten zu den führenden Innovationstreibern in Deutschland. Kaum eine Industriemesse, bei der die Schwaben, deren Kerngeschäft die pneumatische und elektrische Automatisierungstechnik ist, nicht mit spektakulären Exponaten für Furore sorgen würden. So auch zuletzt wieder, auf der größten Leistungsschau der Industrie, der HANNOVER MESSE.

Während im Fabrikalltag moderne Automatisierungstechnik typische Aufgaben wie das Greifen, Bewegen und Positionieren von Gütern sowie das Steuern und Regeln von Prozessen übernimmt, hat die Natur für all diese Aufgaben im Laufe der Evolution ganz eigene Lösungen gefunden, ganz selbstverständlich, einfach und energieeffizient. Für FESTO lag da der Gedanke nahe, sich diese Lösungen anzuschauen, um eventuell von ihnen zu lernen. Und da Schwaben keine halben Sachen machen, haben sie einen Forschungsverbund mit namhaften Hochschulen und Instituten, Entwicklungsfirmen und privaten Erfindern ins Leben gerufen: das Bionic Learning Network.

Als eines der Ergebnisse dieses Netzwerks setzte FESTO auf der HANNOVER MESSE 2019 den BionicFinWave in Szene, einen Unterwasserroboter mit bisher einzigartigem Flossenantrieb, der zu großen Teilen in einem 3D-Drucker entstanden ist. Abgeschaut hat man sich diese sehr spezielle Art der Fortbewegung unter anderem bei Meeresstrudelwurm, Sepia und Großnilhecht. Sie alle erzeugen mit ihren Längsflossen eine durchgängige Welle, die sich entlang ihrer gesamten Länge voranschiebt. Diese so genannte undulierende Flossenbewegung nutzte auch FESTOs BionicFinWave, um sich in Hannover spektakulär durch ein Rohrsystem aus Acrylglas zu manövrieren. Dabei kann der autonome Unterwasserroboter über Funk mit der Außenwelt kommunizieren und zum Beispiel Daten - wie die erfassten Sensorwerte für Temperatur und Druck - an ein Tablet übertragen.