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Auch vor dem offiziellen Eröffnungstermin lieferte der Windpark bereits Strom . Mitte April gingen nun alle 60 Windanlagen ans Netz. Gemeinsam kommen sie auf eine Leistung von 385 MW, was für die Versorgung von etwa 400.000 Hauhalten reicht. Die Nabenhöhe der Anlage liegt bei 100 Metern, die Rotoren haben einen Durchmesser von 154 m, die Flügel ragen am höchsten Punkt also rund 177 m in die Höhe. Baubeginn für das Projekt war im August 2017, die Stromproduktion begann im September 2018. Damit ist Arkona eines der am schnellsten umgesetzten Offshore-Windkraft-Projekte überhaupt.

Betrieben wird die Anlage durch den Energieversorger E.ON aus Essen und den norwegischen Anteilseigner Equinor, die zusammen 1,2 Mrd. Euro investierten. Etwa 70 % dieser Summe gingen an Unternehmen mit Sitz in Deutschland. So stehen die Windanlagen auf Stahlfundamenten, die von einer Rostocker Firma gebaut wurden. Die Leitstelle für die Überwachung und Steuerung hat ihren Sitz in Sassnitz auf Rügen. Zur Eröffnung kamen neben der Bundeskanzlerin auch Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig und der norwegische Energieminister Kjell Borge Freiberg.