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Entgegen einigen Analysen, nach denen der deutsche Mittelstand die Digitalisierung verpasst , zeichnet eine aktuelle Studie der Beratergesellschaft PAC und des Business-Software-Anbieters proALPHA ein sehr viel positiveres Bild. Sie basiert auf der Befragung von 102 leitenden IT- und Fachbereichsverantwortlichen aus der Fertigungsbranche. Demnach haben 71 % zumindest erste Pilotprojekte im Kontext der Industrie 4.0 in Angriff genommen. Für 90 % gilt der Einsatz eines ERP-Systems als Grundstein einer gelungenen Digitalisierung. Jedoch kritisieren mehr als die Hälfte die verfügbaren Lösungen als zu starr, um eine maßgeschneiderte Prozessoptimierung zu ermöglichen. Deshalb planen 62 % eine Modernisierung ihrer bestehenden ERP-Lösungen und haben diese bereits in der Budgetplanung berücksichtigt. Als weitere Faktoren für die erfolgreiche digitale Transformation nennen 89 % die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit, 82 % die Aus- und Weiterbildung des eigenen Personals und ebenfalls 82 % die Unterstützung durch die oberste Management-Ebene. Auffällig ist gemäß der kostenlos herunterladbaren Studie , dass die Digitalisierung der Produktion zwar weit fortgeschritten sei, es jedoch an Konsequenz bei der Entwicklung zusätzlicher, digitaler Produkte und Dienste mangele.