Dabei handelt es sich um die-Frequenzen von 3,7 bis 3,8 GHZ und 26 GHz. Diese hat die Bundesnetzagentur für lokale Anwendungen reserviert und will sie Unternehmen auf Antrag zur Verfügung stellen. Der BVMW fordert nun, damit bald anzufangen. Wie Mittelstandspräsident Mario Ohoven erklärt, würden für Schlüsseltechnologien wie autonomes Fahren, Virtual Reality oder Industrie 4.0 leistungsfähige und belastbare Netze und Anschlüsse benötigt. Er fordert deshalb eine „schnellstmögliche“ Vergabe der benötigten Frequenzen an die interessierten Unternehmen.

Um die Frequenzen für das öffentliche Netz hatten sich Telefonica, Vodafone, die Telekom und Drillisch beworben und sie für insgesamt knapp 6,6 Mrd. Euro ersteigert. Die eingangs genannten Frequenzen sollen Unternehmen für die Vor-Ort-Vernetzung zur Verfügung stehen, etwa für das Internet of Things (IoT) und intelligente Vernetzungen mit hohen Datenvolumina. Noch hat die Bundesnetzagentur die Vergabepraxis für diese Frequenzen aber nicht konkretisiert.