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Anlässlich der diesjährigen Technologietagung der Hufschmied Zerspanungssysteme GmbH in Bobingen bei Augsburg stellten der japanische Roboterbauer Omron und die VisCheck GmbH aus Neubiberg bei München einen Cobot vor , der selbstständig einen Fertigungsbildschirm ausliest und so seine Kommandos empfängt. Aktuell unterscheidet und interpretiert er dabei bis zu zehn Parameter. Über einen QR-Code kann er zusätzlich die Soll-Werte für ein Bauteil in Erfahrung bringen. Der Cobot ist sogar in der Lage, die mit dem Monitor verbundene Tastatur zu bedienen und die Fertigungsmaschine nachzujustieren. Außerdem kann er Teile einlegen und nach der Bearbeitung wieder entnehmen. Eine in die Maschine eingebaute Kamera überwacht die Produktqualität; sie liefert eine Messgenauigkeit von 1/100 mm. Falls Abweichungen von den Sollwerten auftreten, greift der Cobot per künstlicher Intelligenz und Sensorik ein.

Das Projekt unter der Bezeichnung opdra steckt noch in der Entwicklung. Wenn es sich wie geplant umsetzen lässt, könnte der neue Cobot Nachtschichten allein fahren und tagsüber Fachkräfte stark entlasten. Dadurch soll sich der Ausschuss in der Produktion deutlich reduzieren, während die Produktivität steigt. In dem Gemeinschaftsprojekt ist die Firma Hufschmied für das Prozess-Engineering zuständig, von Omron kommen die Cobots, VisCheck liefert die Bildverarbeitungssysteme.