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Die Experten werteten die Zahlen des Marktstammdatenregisters aus und fanden heraus, dass zwischen Januar und September 2019 nur 148 Windenergieanlagen ans Netz gingen. Die Neuanlagenleistung liege 2019 um 82 % unter dem Durchschnitt der Vergleichszeiträume zwischen 2014 und 2018. Hauptgründe dafür sind einem Bericht von heise.de zufolge lange Genehmigungsverfahren und zahlreiche Klagen. Anfang September hatte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) bereits angekündigt, dass Maßnahmen erarbeitet werden sollen, um dem Ausbau frischen Wind zu verleihen.

Hoffentlich ist es dafür nicht schon zu spät. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag (DIHK) hatte Ende August moniert , dass die Unternehmen „von diesem Schneckentempo direkt betroffen“ seien. Das gelte nicht nur für die Windanlagen-Industrie, sondern aufgrund des Kernenergie- und Kohleausstiegs auch für alle anderen Betriebe. Kurz zuvor hatte die Welt von „bestürzenden Zahlen“ berichtet: Laut Angaben der Bundesregierung habe die deutsche Windkraftbranche 2017 insgesamt 26.000 Stellen abgebaut.