Das geht aus einer Umfrage des Beratungsunternehmens Ernst & Young hervor. Bereits im vergangenen Jahr investierten deutsche Firmen durchschnittlich 5,9 % vom Umsatz in die Vernetzung von Maschinen, digitale Twins oder Cloud Computing; bei Großunternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern waren es sogar 7,5 %. Allgemein rechnen die Unternehmen damit, dass ihnen diese Ausgaben Kosteneinsparungen in gleicher Höhe bescheren. Ob sich die erhofften Zuwächse aber tatsächlich einstellen, ist umstritten: Verschiedene Studien beschreiben ein Produktivitätsparadoxon – also sinkende Produktivität trotz steigender Auslastung. Wirtschaftswissenschaftler diskutieren diese Theorie kontrovers.

Neben den Investitionen in Zukunftstechnologien haben auch die Ausgaben der Unternehmen für Forschung und Entwicklung im vergangenen Jahr einen Höchststand erreicht. Unter den internationalen Top 20 finden sich drei Unternehmen aus Deutschland, nämlich Volkswagen, Daimler und Siemens. Die durchschnittlichen Forschungsausgaben deutscher Firmen liegen mit 4,6 % über dem internationalen Durchschnitt.