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Für ihre Studie „ Elektromobilitätsstrategien der Automobilhersteller “ untersuchten das Automobilzuliefernetzwerk Sachsen (AMZ) und das Chemnitz Automotive Institute (CATI) die Strategien von VW, Audi, Porsche, Daimler, BMW, Opel und Ford. Dazu zählten geplante Modelle und Stückzahlen, Werksstandorte und technologische Trends. Auf dieser Basis prognostiziert die Studie für 2025 eine Fertigung von ca. 1,6 Millionen Elektrofahrzeugen in Deutschland. Bei einer etwa auf heutigem Niveau verbleibenden Inlandsproduktion von rund 5,6 Mio. Pkw im Jahr würde der Anteil von Elektroautos damit auf knapp 30 % steigen; aktuell liegt er deutlich unter 5 %.

Für die Zulieferer, so die Studie weiter, sei ab diesem Zeitpunkt eine spürbare Verschiebung der Wertschöpfung von konventionellen hin zu elektrifizierten Antrieben zu erwarten. „Mit der Studie geben wir ihnen in dieser Form bisher nicht vorliegende Fakten zu den Vorhaben der Fahrzeugfertiger an die Hand“, sagt AMZ-Manager Dirk Vogel. Daraus könnten die Zulieferer die Auswirkungen auf Fahrzeug- und Elektronik-Architekturen, auf favorisierte Technologien, auf Fahrzeugfertigung, Beschaffungsstrategien und Materialbereitstellung ableiten.