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Das sind Kernergebnisse einer Studie der Beratungen Oliver Wyman und Mercer . Im Fokus der Untersuchungen standen die Arbeitnehmer zwischen 50 und 64 Jahren und wie sich die Automatisierung auf sie auswirkt. Das Bestreben der Unternehmen, intelligente Technologien zeitnah und effizient einzuführen, habe für sie unverhältnismäßig starke Folgen, schreiben die Autoren. „Diese Verschiebung kann zu Arbeitslosigkeit, zunehmender Ungleichheit und größerer Belastung der Sicherheitsnetze führen“, sagt Axel Miller, Partner bei Oliver Wyman.

Sich nur auf die Jüngeren zu konzentrieren, könnte sich als fatal erweisen. Die UNO geht den Beratern zufolge davon aus, dass der Anteil der Menschen im erwerbsfähigen Alter in Deutschland bis 2030 um über 6 % sinkt. Es sei also eine Chance, auch auf ältere Arbeitnehmer zu setzen, heißt es in der Studie weiter. Unternehmen sollten sie stärker integrieren, rät Sebastian Karwautz von Mercer: „Sie benötigen einen Plan, der sich nicht nur um ihre umfangreichen digitalen Strategien dreht, sondern auch die ältere Generation berücksichtigt.“ Dafür eigneten sich etwa Umschulungen oder ein Job-Redesign.

Unterstützung kommt von den Industrie- und Handelskammern in Bayern. Sie haben einen Leitfaden zum Thema „Ältere Mitarbeiter in der digitalen Arbeitswelt“ veröffentlicht. Darin heißt es: „Ziel aller Anstrengungen muss sein, dass die Beschäftigten möglichst lange mit ihrer Erfahrung, ihrem Wissen und ihrer Kreativität den Unternehmen zur Verfügung stehen.“