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Traditionelle Geschäftsmodelle verlieren vielerorts an Bedeutung, wie die repräsentative Studie des Bitkom bei 555 deutschen Industrieunternehmen ab 100 Mitarbeitern zeigt. In jedem fünften Betrieb werden nicht mehr zeitgemäße Produkte vom Markt genommen. Die Unternehmen setzen stattdessen immer häufiger auf plattformbasierte Geschäftsmodelle. 83 % entwickeln selbst digitale Plattformen neu oder weiter, 43 %haben Pay-Per-Use-Modelle eingeführt, die es ihnen erlauben, etwa die Nutzung einer Maschine als Dienstleistung abzurechnen – eine für Hersteller wie Nutzer gleichermaßen vorteilhafte Abrechnungsbasis.

So hat zum Beispiel der Kompressorhersteller Kaeser aus Coburg schon vor gut zwei Jahren „ Air as a Service “ ins Leben gerufen. Sensoren in den Anlagen des Herstellers messen nicht nur den Luftverbrauch, sondern auch weitere relevanten Betriebs- und Umgebungsparameter. Die Informationen laufen in einen Zentralrechner und werden dort mit einer Datenbank abgeglichen und aufbereitet. So lassen sich mögliche Probleme frühzeitig erkennen und Wartungen in den Kundenanlagen vorausschauend planen. Das hat gleich zwei Vorteile, nämlich kürzere Ausfallzeiten und niedrigere Wartungskosten.