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Klassische IT-Sicherheitskonzepte zielten bislang vor allem darauf ab, die eigene Technologie vor Ort abzusichern. Die vernetzte Industrie 4.0 erfordert jedoch dem Command Control Cybersecurity-Index 2020 zufolge einen Strategiewechsel, denn 80 % der im Rahmen der Untersuchung befragten Entscheider sehen sich nicht mehr in der Lage, ihr Unternehmen vollständig vor Bedrohungen zu schützen. Sie fordern daher das Umschwenken auf eine Resilienz-Strategie , die versucht, die Auswirkungen von erfolgreichen Cyberangriffe so gering wie möglich zu halten.

Bislang setzen die Unternehmen mehrheitlich auf Einzelmaßnahmen und Aktionspläne (86 %), Krisenkommunikationskonzepte (87 %) und standardisierte Verfahren zur Prüfung neuer Technologien auf potenzielle Risiken (88 %). Vorbereitende Strategien im Falle eines umfassenden Datenverlusts oder Maßnahmen zur Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebs nach einem schweren Vorfall sieht hingegen nur knapp jeder fünfte Befragte im eigenen Unternehmen verankert. Dabei ist durchaus Eile geboten: Bereits Ende 2018 stellte eine Bitkom-Untersuchung einen starken Anstieg von Cyberangriffen auf die deutsche Industrie fest.