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Zu diesem Ergebnis kommt das Fraunhofer-Institut für Mikrostruktur von Werkstoffen und Systemen (IMWS), das die Studie im Auftrag der Bundesvereinigung Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen erstellt hat: Wenn statt Erzen Schrott bei der Stahlherstellung eingesetzt wird, lassen sich Emissionen einsparen und Umweltschäden wie die Versauerung von Gewässern vermeiden. Konkret könnten mit dem Einsatz von einer Tonne recycelten Schrotts aus rostfreiem Edelstahl in der Edelstahlproduktion 4,3 Tonnen Kohlendioxid eingespart werden. Nutze man bei der Herstellung von Kohlenstoffstahl eine Tonne Stahlschrott als Rohstoffinput, werde so viel CO2 eingespart, wie ein Pkw-Benziner in Deutschland durchschnittlich auf einer Strecke von 9.000 km ausstößt.

Nach Angaben des Stahl-Zentrums in Düsseldorf ist der Werkstoff das „Rückgrat der deutschen Volkswirtschaft“. Die Bundesrepublik ist demnach der größte Stahlhersteller in der EU und der siebtgrößte der Welt. Hervorgehoben werden unter anderem die engen Verflechtungen mit zahlreichen anderen Industriebranchen wie dem Auto- und dem Maschinenbau.