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Die Zahlen für das dritte Quartal 2018 sind dem Branchenverband Verein Deutscher Werkzeugmaschinenfabriken (VDW) zufolge differenziert zu betrachten. So sank in diesem Zeitraum der Auftragseingang der deutschen Werkzeugmaschinenindustrie im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2 %. Dabei gingen die Bestellungen aus dem Inland um 1 %, die aus dem Ausland um 2 % zurück. Betrachtet man jedoch die ersten neun Monaten 2018 insgesamt, so stiegen die Bestellungen um 7 % – aus dem Inland um 20 %, aus dem Ausland um 1 % an. „Auftragseingang und Produktion markieren 2018 ein neues Rekordniveau“, sagt Dr. Wilfried Schäfer, Geschäftsführer des VDW, doch: „Der Aufschwung neigt sich allmählich dem Ende entgegen, und die Nachfrage normalisiert sich.“

Bei den Herstellern von Umformtechnik stieg im dritten Quartal 2018 der Auftragseingang um 14 %, dabei legten die Bestellungen aus dem Inland um 12 %, die Auslandsorder um 16 % zu. In den ersten neun Monaten des laufenden Jahres stiegen die Bestellungen um 12 %, das Inland zog um 20 %, das Ausland um 8 % an. „Die Umformtechnik hat sich im Jahresverlauf wieder als Zugpferd positioniert“, kommentiert VDW-Geschäftsführer Schäfer. Vor allem im Inland sei der Nachholbedarf bei den Investitionen in Umformtechnik noch nicht abgeschlossen. Der VDW erwartet einen Produktionszuwachs für 2018 um 8 % auf ein Volumen von über 17 Mrd. Euro.