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Die Form des Chassis ähnele einer Nuss oder einer Schildkröte, berichten die Entwickler : Nicht ohne Grund, denn aus Studien sei bekannt, dass ovale im Vergleich zu rechteckigen Strukturen bei Unfällen ein günstigeres Deformationsverhalten aufweisen. Das Prinzip wurde nun in die Praxis übertragen, um die Energiespeicher alternativer Antriebe im Chassis zu schützen. Die Fertigungstechnologie beruht auf Ergebnissen der Darmstädter Forscher zu integralen Blechbauweisen. Der entstandene Ansatz effizienten Strukturleichtbaus bringe wirtschaftlichen Nutzen und bedeute einen vielversprechenden Weg bei der Entwicklung leichter Nutzfahrzeuge mit alternativen Antrieben. Dabei hat Hörmann Automotive vor allem den innerstädtischen Lieferverkehr im Blick.

Auch andere Unternehmen entwickeln innovative Chassis für Elektro-Nutzfahrzeuge. So hat AL-KO, ein Spezialist für Fahrwerkstechnik, jüngst in Zusammenarbeit mit Huber Automotive ein variables Hybrid Power Chassis vorgestellt, bei dem Batteriepakete modular eingesetzt und Reichweiten von über 100 km im vollelektrischen Betrieb erzielt werden. Auf längeren Strecken kommt der Verbrennungsmotor des Fahrzeugs zum Einsatz.