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Der neue Ansatz stammt von Insolight aus Lausanne. Die Firma konzentriert das Licht auf eine Reihe von Photovoltaik-Zellen mit Mehrfachübergang. Das Schutzglas des Insolight-Panels besteht dabei aus einem Gitter von Linsen, die das Licht mehrere hundert Mal auf eine Reihe von hochleistungsfähigen Solarzellen konzentrieren. Dieses Array ist beweglich, so dass es der Bewegung der Sonne folgen kann. Dazu muss es sich jeden Tag lediglich um einige Millimeter verschieben. Das gesamte System ist in einem schlanken Modul untergebracht, das mechanische Teile schützt.

Das Konzept von Insolight wurde 2016 in einem Labor des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) getestet und anschließend weiterentwickelt. Im November 2018 bescheinigte das Madrider Polytechnikum IES-UPM dem Schweizer Unternehmen, dass seine Solarmodule einen Wirkungsgrad von 29 % erreichen; bei herkömmlichen Solaranlagen liegt er nur zwischen 17 und 19 %. Aktuell arbeitet Insolight an einer Industrialisierungsstrategie für die Großserienfertigung und spricht mit mehreren Solarherstellern über die Lizenzierung der Technik.