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Bei der Produktion mikrooptischer Systeme liegt die Ausschussrate aufgrund der nötigen hohen Präzision häufig bei rund 40 %. Um diese Rate zu verringern, die Produktqualität zu steigern und den Investitionsaufwand zu senken, hat das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie (IPT) aus Aachen gemeinsam mit der Innolite GmbH und der Polyoptics GmbH einen Produktionsansatz entwickelt , bei dem die Systeme aus mehreren einzelnen Linsen mit verschiedenen Brennweiten modular aufgebaut werden. Dadurch lassen sich optische Abweichungen kompensieren, die Ausschussrate sinkt in den niedrigen einstelligen Prozentbereich.

Dazu setzt das Konsortium u. a. auf ein serientaugliches Werkzeugkonzept für den Spritzguss, mit dem sich die Kunststofflinsen mit höchster Qualität produzieren lassen. Eine messtechnische Charakterisierung der individuellen Mikrooptiken und die Weitergabe der Informationen an die Montagelinie ermöglicht die massentaugliche Montage des Gesamtsystems unter höchsten Toleranzanforderungen. Mithilfe eines Tolerance-Matching-Verfahrens können geeignete Linsen so miteinander kombiniert werden, dass sich die Toleranzabweichungen der Einzeloptiken ausgleichen.