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Immer häufiger werden Maschinen über mobile Geräte kontrolliert und gesteuert. Da die üblichen Consumer-Geräte jedoch nicht den Anforderungen an die Sicherheit der DIN-Norm DIN EN ISO 13849 entsprechen, kommen spezielle Industrie-Tablets zum Einsatz, die unter anderem mit Freigabe- und Zustimmtasten und Notschaltern ausgestattet sind. Consumer-Modelle lassen sich bislang lediglich für den Datenaustausch einsetzen.

Das Forschungsprojekt Smart Devices funktional sicher machen (SDeFS) will das nun ändern. Eine Hülle, die man Consumer-Smartphones und -Tablets einfach überstreift, soll die Geräte mit den zusätzlichen Sicherheitsfunktionen ausrüsten. Damit könnten Maschinen künftig über verhältnismäßig günstige Standard-Devices bedient werden, Unternehmen erhielten gleichzeitig die Möglichkeit, ihren Mitarbeitern technische Apps zur Verfügung zu stellen. Das Projekt ist an der Fakultät für Anlagen, Energie- und Maschinensysteme der TH Köln angesiedelt und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie mit 167.000 Euro gefördert. Es basiert auf einem Konzept des Instituts für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) und der Firma brehmermechatronics , die das Projekt zusammen mit der TH Köln durchführt.