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Wie kann es gelingen, industrielle Engineering- und Produktionsprozesse durchgängig zu digitalisieren? Auf der HANNOVER MESSE 2018 versucht das Technologienetzwerk "Smart Engineering and Production 4.0", in dem Eplan, Rittal und Phoenix Contact zusammenarbeiten, diese Frage konkret zu beantworten. In einer außergewöhnlichen Live-Demonstration zeigt das Netzwerk am Beispiel einer Schaltanlage, wie eine hochautomatisierte Fertigung nach Losgröße 1 aussehen kann. Dabei präsentieren die Unternehmen neueste Ergebnisse zur Entwicklung einer Verwaltungsschale speziell für den Schaltanlagenbau mit dem Ziel, Software-Systeme, Maschinen und Anlagen nach Industrie 4.0 kommunikationsfähig zu machen.

"Mit unserem Technologienetzwerk machen wir greifbar, welche Potenziale in der durchgängigen Digitalisierung und der Vernetzung von Konfiguratoren, Engineering-Plattformen, Fertigungsanlagen und digitalen Assistenz- sowie Prüfsystemen liegen - und das sowohl für den Mittelstand als auch für große Unternehmen", erklärt Maximilian Brandl, Vorsitzender der Geschäftsführung von Eplan und Cideon. Dr. Thomas Steffen, Geschäftsführer Forschung und Entwicklung bei Rittal, fügt hinzu: "Unser besonderes Augenmerk liegt auf der Entwicklung von herstellerübergreifenden Datenbeschreibungs- und Schnittstellen-Standards sowie geeigneter Kommunikationsprotokolle." Roland Bent schließlich, Geschäftsführer Phoenix Contact, fasst die Ziele des Technologienetzwerks wie folgt zusammen: "Erst eine semantische Beschreibung der Eigenschaften und Möglichkeiten der beteiligten Softwaresysteme, Maschinen und Anlagen in der Verwaltungsschale macht klar, was die ausgetauschten Daten bedeuten und aussagen. Eplan, Rittal und Phoenix Contact treiben und gestalten diese technologische Entwicklung aktiv mit und lassen die Ergebnisse in SEAP 4.0 einfließen."