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Die beiden Unternehmen kennen sich bereits aus einem interdisziplinären Projektteam zum Thema Predictive Maintenance. Durch die Beteiligung an anacision erhofft sich EMAG die Entwicklung smarter Funktionen zur Analyse sensorbasierter Maschinen- und Produktionsdaten, um das eigene Angebot an Werkzeugmaschinen und Fertigungssystemen fit für die Industrie 4.0 zu machen. Gemeinsam wollen die beiden Firmen nun Softwarelösungen entwickeln. Im Anschluss daran ist es anacision der Vereinbarung zufolge gestattet, die Ergebnisse auch auf andere Branchen und Technologien zu übertragen. Mit Fingerprint verfügt EMAG bereits über ein Programm zur Beurteilung des Maschinenzustands. Es weist den Anwender durch eine algorithmenbasierte Datenanalyse auf mögliche Probleme hin. Durch den Einsatz zusätzlicher Software und Sensoren will EMAG das Programm mit Unterstützung durch anacision nun zu einer vollwertigen, automatisierten Predictive-Maintenance-Lösung ausbauen.

Im Bereich der vorausschauenden Wartung herrscht in der Industrie der DACH-Region noch viel Nachholbedarf: Einer Analyse der Unternehmensberatung BearingPoint zufolge hat bislang nur jedes vierte Unternehmen entsprechende Projekte durchgeführt.