Mit dem neuen Angebot „Bechtle CO2-Conscious IT“ baut die Bechtle AG aus Neckarsulm ihr nachhaltiges Produktportfolio weiter aus. Künftig können Kunden des IT-Dienstleisters entstandene CO2-Emissionen aus Produktion und Anlieferung gekaufter IT-Hardware kompensieren. Für die Kompensationen arbeitet Bechtle mit dem Kompensationspartner goodcarbon aus Berlin zusammen, der entsprechende Qualitätsstandards nachweisen kann.

Detaillierte Reportings

Die CO2-Emissionen werden durch Bechtle transparent berechnet und in detaillierten Reportings ausgewiesen. Anhand dieser Berechnungen können Kunden auf Wunsch die Emissionsmenge durch von Bechtle geprüfte und ausgewählte Projekte kompensieren. Die Kompensationen erfolgen über den Partner goodcarbon, der ein anspruchsvolles Nature Analytics Framework einsetzt, um naturbasierte Projekte (Nature-Based Solutions, NbS) zu entwickeln, zu bewerten und zu überwachen. Dieses Framework soll sicherstellen, dass alle Projekte höchste Standards in Bezug auf Qualität, Transparenz und messbare Wirkung erfüllen.

„Jedes Projekt durchläuft eine umfassende Prüfung“

„Jedes Projekt durchläuft eine umfassende Prüfung hinsichtlich Klimawirkung, Biodiversitätsnutzen und sozialen Co-Benefits. Mit den für ‚Bechtle CO2-Conscious IT‘ ausgewählten Projekten können Unternehmen nach den Anforderungen der Science Based Targets initiative (SBTi) ihre Beyond-Value-Chain-Mitigation-Maßnahmen mit zuverlässigen Projekten belegen”, erklärt Jérôme Cochet, Co-Founder & CEO von goodcarbon. Unter Beyond Value Chain Mitigation versteht SBTi Klimaschutzprojekte, die außerhalb der Wertschöpfungskette eines Unternehmens liegen und direkte Emissionsreduktionen ergänzen, aber nicht ersetzen. Dazu zählen die Finanzierung von Projekten für erneuerbare Energien in anderen Ländern, der Schutz oder die Wiederaufforstung von Wäldern, Projekte, die Treibhausgase aus der Atmosphäre entfernen sowie die Unterstützung von Initiativen, die Emissionen in Entwicklungsländern vermeiden.

Neues Angebot unterstützt Kunden beim Erreichen ihrer Klimaschutzziele

Mit dem neuen Service stärkt Bechtle seine Positionierung als verantwortungsbewusster und zukunftsorientierter IT-Partner und unterstreicht den Anspruch, Nachhaltigkeit im Allgemeinen und Klimaschutz im Besonderen als zentralen Bestandteil zukunftsfähiger IT-Infrastrukturen zu betrachten. „Mit unserem neuen Kompensationsangebot unterstützen wir unsere Kunden dabei, die Ziele in ihren Klimastrategien glaubwürdig und nachvollziehbar zu erreichen“, sagt Sophie Mándoki, Chief Sustainability Manager, Bechtle AG. „Mit ‚Bechtle CO2-Conscious IT‘ verbinden wir ökologische Verantwortung mit einem konkreten Mehrwert für unsere Kunden.“

Auch die eigenen Emissionen werden kompensiert

Trotz optimierter Produktions- und Beschaffungsprozesse können CO2-Ausstöße bei der Herstellung und Anlieferung von IT-Hardware nicht vollständig vermieden werden. Da sie innerhalb der vorgelagerten Wertschöpfungskette entstehen, werden sie in Klimabilanzen nach dem Greenhouse Gas Protocol (GHG) in der Kategorie Scope 3 einberechnet. Mit „Bechtle CO2-Conscious IT“ können Unternehmen und öffentliche Auftraggeber diese nicht vermeidbaren Emissionen bilanziell in ihrem CO2-Fußabdruck nach Vorgaben des GHG verrechnen. Auch für die Kompensation eigener nicht vermeidbarer Emissionen im Rahmen der Bechtle Klimaschutzstrategie 2030/2050 und der SBTi-Reduktionsziele wird Deutschlands größtes IT-Systemhaus mit goodcarbon zusammenarbeiten.

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