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Der deutliche Unterschied überrascht: Während Tech-Spezialisten in den letzten fünf Jahren 100 und Finanzinvestoren 74 Mrd. US-Dollar in automobile Zukunftsmärkte investierten, waren es bei den traditionellen Autobauern nur 11 Mrd. US-Dollar. Besser stehen zumindest die Zulieferer da, die 37 Mrd. US-Dollar in die Hand nahmen. Das geht aus einer Analyse von Bain hervor. Von den insgesamt 292 Mrd. US-Dollar an Investitionen flossen rund drei Viertel in die USA und nach China. Deutschlands Anteil am Kuchen beträgt magere 9 Mrd. Euro beziehungsweise 3 %. Noch sei das Rennen aber nicht entschieden, heißt es bei Bain. Ausschlaggebend sei am Ende das Gesamtpaket aus eigenen Fähigkeiten und strategischen Partnerschaften.

Dass mehr getan werden muss, wurde spätestens 2018 auch der Bundesregierung bewusst. Sie gründete die „Nationale Plattform Zukunft der Mobilität“ ( NPM ), deren Ziel eine „effiziente, hochwertige, flexible, verfügbare, sichere, resiliente und bezahlbare Mobilität“ ist. In den insgesamt sechs Arbeitsgruppen sitzen zahlreiche Vertreter aus der Wirtschaft, von ZF Friedrichshafen über BASF bis zu Daimler.