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Bremsscheiben werden üblicherweise aus Grauguss hergestellt, das Temperaturen von rund 750 Grad verträgt, wie sie bei mehreren aufeinander folgenden Bremsvorgängen entstehen können. Aluminium-Legierungen galten bislang aufgrund ihres Schmelzpunktes von weniger als 650 Grad als ungeeignet. Ford will das nun mit einem 3D-Druckverfahren ändern. Der Automobilhersteller hat dazu ein Patent für den Druck von Leichtbaubremsscheiben eingereicht.

Es beschreibt eine Methode zur Lasermetallabscheidung (LMD) mit dem Namen Laser Depositing Welding (LDW). Mit dieser Technik wird neues Material zu einem vorgefertigten Trägermaterial hinzugefügt. Ford plant, mit diesem Verfahren die Bremsscheiben um einen Reibungsring zu ergänzen. Auf diese Weise, so der Hersteller, blieben die positiven mechanischen Eigenschaften der Scheibe erhalten, gleichzeitig weise der Reibungsring eine hohe thermische Stabilität und Abriebfestigkeit auf. Der Automobilkonzern hofft, das Gewicht der Bremsscheiben so um bis zu 50 % verringern zu können.