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2018 als Initiative gestartet, wollte AI Frankfurt zunächst die KI-Akteure in der Rhein-Main-Region vernetzen. Das hat offenbar geklappt: Bei der nun erfolgten Vereinsgründung in der Frankfurt University of Applied Sciences waren mehr als 60 Mitglieder aus Wirtschaft, Forschung und Wissenschaft am Start. Zwar gebe es auch andernorts ähnliche Netzwerke, hieß es. Die Kombination aus exzellenter Forschung sowie nationaler und internationaler Industrie sei in diesem Fall aber „schon sehr speziell“, sagte Professor Kristian Kersting, KI-Wissenschaftler an der TU Darmstadt und einer von neun Beiräten des Vereins. Zu dessen Zielen zählen unter anderem der Aufbau einer Contentbibliothek und eines Marktplatzes für KI in der Region.

Damit scheint sich mehr und mehr das Bewusstsein durchzusetzen, dass die effiziente Nutzung von KI für einen Player allein kaum machbar ist. Auch Hagen Rickmann, Geschäftsführer Geschäftskunden bei der Telekom Deutschland, geht davon aus, dass KI-Netzwerke die Zukunft sind. Statt auf eigene Faust Lösungen zu suchen, könnte ein lebendiges Ökosystem mit Spezialisten aus Forschung, Unternehmen und Startups viele Anstöße geben, schreibt er im „Handelsblatt“.