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Die mobile und kontaminationsfreie Fertigungsumgebung namens „Cape“ ermöglicht Luftreinheiten von der ISO-Klasse 1 bis 9. ISO-Klasse 1 bedeutet, dass ein Kubikmeter Luft nicht mehr als zehn Partikel von 0,1 Mikrometer Größe enthalten darf, erklärt das IPA . Sowohl eine Anpassung des Reinraums an kundenspezifische Bedürfnisse als auch eine Integration in bestehende Produktionsbereiche sei möglich. Anwendungsgebiete in der Industrie sehen die Forscher viele. So eigne sich „Cape“ beispielsweise für die Chipfertigung, die Medizintechnik oder die Satellitenmontage. In der Automobilbranche könnte der Reinraum bei der Batterie- und Brennstoffzellenfertigung zum Einsatz kommen. Zu sehen ist ein Demo-System auf der HANNOVER MESSE in Halle 17, Stand C83.

Die Reinraumtechnik hat sich in den letzten 20 Jahren zu einer Querschnittstechnologie mit eigener Identität entwickelt, sagt Professor Dr. Gernod Dittel . Er ist Vorstand des Deutschen Reinraum-Instituts ( DRRI ), das zur stärkeren Vernetzung von Branche und Anwendern beitragen will.