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Das Fraunhofer-Institut für System- und Innovationsforschung (ISI) hat untersucht , wie groß das Interesse an alternativen Antrieben bei Fuhrunternehmen ist. Die Forschenden wollten außerdem herausfinden, welche Anforderungen die Betriebe an die Fahrzeuge stellen und welche Rahmenbedingungen erfüllt sein müssen. In einer nicht repräsentativen Umfrage wurden 70 Personen aus Deutschland befragt, mehrheitlich Geschäftsführer mittelständischer Transportunternehmen. Hintergrund ist die Forderung der EU , die CO2-Emissionen von Lkws bis 2030 um 30 % zu reduzieren.

Bei den ökonomischen Anforderungen sind sich alle ziemlich einig: Entscheidend sind die Zuverlässigkeit des Antriebs und die Gesamtkosten über den kompletten Lebenszyklus. Rund die Hälfte der Befragten zeigte sich bereit, auf alternative Antriebe umzusteigen. Dabei stellte sich heraus, dass größere Unternehmen mit einer besseren Finanzausstattung innovationsfreudiger sind. Gefordert wird allerdings eine Mindestreichweite der Antriebe von etwa 800 km. Fürs Tanken bzw. Laden wären die meisten befragten Unternehmen bereit, im Mittel bis zu 20 km zurückzulegen, wobei die Tank- bzw. Ladedauer 15 Minuten nicht überschreiten sollte. Die Fraunhofer-Befragung ergab außerdem, dass es derzeit an einschlägigen Modellprojekten fehlt. Und: Je mehr die Befragten über alternative Antriebe wussten, desto offener zeigten sie sich für einen Umstieg.