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Der Empfänger, Kernstück der sogenannten GO!-Technologie , ist mit einer Serviceplattform verbunden. Damit können die einlaufenden Daten zentralisiert für verschiedene Zwecke ausgewertet werden. Ein Beispiel ist die vorausschauende Wartung, da das System unter anderem schadhafte Stellen im Gleis erkennen und melden kann. Für die bei solchen Anwendungen besonders wichtige Positionsbestimmung wählten die Projektpartner ein doppeltes Netz: Es werden sowohl GPS als auch Galileo genutzt. Ergebnis ist eine „robuste und hochgenaue“ Verfügbarkeit der Standortdaten.

Das System hat mehrere Vorteile: Zum einen ist ein 24-Stunden-Rangierbetrieb an sieben Tagen in der Woche möglich. Gleichzeitig wird die Sicherheit erhöht, weil weniger Menschen im Gleis arbeiten müssen. Darüber hinaus beherrscht es auch eine Zugvollständigkeitsprüfung, die laut RWTH für viele Bahnbetreiber von Interesse ist. Das Projekt wurde jüngst mit einer Live-Demonstration abgeschlossen.

Auch die Deutsche Bahn setzt auf autonomes Fahren. Bereits Ende 2016 wurde ein Test im Instandhaltungswerk Paderborn abgeschlossen, an dem die RWTH Aachen ebenfalls beteiligt war. Dort müssen täglich bis zu 20 Fahrzeuge hinein- und herausgefahren, viele weitere umgesetzt werden. Darüber hinaus hat die Bahn eine Kooperation mit den Berliner Verkehrsbetrieben vereinbart. Der Weg führt hier weg von der Schiene: Ziel ist es, einen selbstfahrenden Kleinbus auf die Straße zu bringen.