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Der US-amerikanische Automobilhersteller General Motors gab kürzlich eine Kooperation mit Autodesk bekannt, dessen Software künftig bei der Erstellung generativer Designs für optimierte Leichtbauteile Verwendung finden soll. Die Herstellung der neuen Komponenten erfolgt in passenden 3D-Druckverfahren. Nach eigenen Angaben setzt GM bereits seit über 30 Jahren auf additive Fertigungsverfahren, insbesondere im Prototyping-Bereich. Das von Autodesk entwickelte Programm kombiniert Cloud-Computing mit KI-basierten Algorithmen, um gleichzeitig mehrere Design-Versionen eines spezifischen Bauteils zu konzipieren, aus denen Ingenieure die jeweils passendste Variante für die Produktion auswählen.

In einem Pilotprojekt wurde die neue Herangehensweise bereits angewandt, um eine Sitzschalenhalterung mit Befestigungsvorrichtung für den Anschnallgurt zu entwerfen. Die Software generierte über 150 mögliche Design-Optionen nach den speziellen Vorgaben der GM-Ingenieure, die sich im vorliegenden Fall schließlich für ein gegenüber der Ausgangsversion um 40 % leichteres und 20 % stabileres Bauteil entschieden. Im nächsten Schritt strebt der Automobilhersteller die Entwicklung weiterer, optimierter Komponenten an, um sie anschließend in kostensparenden, additiven Massenproduktionsverfahren zu fertigen. Auch Volvo setzt bereits intensiv auf 3D-Druck: Die Schweden nutzen die effizienten Prozesse vor allem zur Herstellung preiswerter Ersatzteile in der eigenen Nutzfahrzeugsparte.