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Wie das Sicherheitsteam von Microsoft herausgefunden hat, kam es bereits im April zu Attacken auf ein VoIP-Phone, einen Bürodrucker und ein Video-Abspielgerät. Die Geräte liefen noch mit den Standard-Passwörtern der Hersteller bzw. hatten Sicherheits-Updates nicht aufgespielt bekommen. Ziel der Hacker war es laut heise.de , sich Zugang zu Firmennetzen zu verschaffen, um Schadsoftware zu verbreiten. Die Aufforderung von Microsoft fällt deutlich aus: Unternehmen sollten sich solche Risiken bewusst machen und vor allem eine bessere Integration von IoT-Geräten sicherstellen. Die Experten gehen davon aus, dass die Zahl der Angriffe, die ein schwaches Gerätemanagement ausnutzen, weiter steigen wird.

Erst im Juli hatte der TÜV-Verband vor Cyberangriffen auf Aufzüge und industrielle Anlagen gewarnt . TÜV-Geschäftsführer Dr. Joachim Bühler sieht nicht zuletzt die Politik in der Pflicht: Der Gesetzgeber müsse handeln, da unabhängige Prüfungen auch in der digitalen Welt dringend erforderlich seien.